Zufriedene Mitarbeiter in der Hotellerie – so wird´s gemacht

Viele Hotelbetriebe beklagen den Fachkräftemangel in der gesamten Branche. Die Suche nach geeigneten Bewerbern gestaltet sich oft schwierig bis aussichtslos. Ein Frankfurter Hotel zeigt, wie es auch anders funktionieren kann. Von Fachkräftemangel ist dort keine Spur.

Wer gute Mitarbeiter für seinen Hotelbetrieb sucht, muss sich etwas einfallen lassen. Rund 70 Prozent der Hotelbetriebe beklagen den akuten Bewerbermangel. Ein Hotel jedoch hat einen Weg gefunden, Fachpersonal von sich zu begeistern.

Allgemeiner Fachkräftemangel erfordert besondere Maßnahmen

Wenn Hotelbetriebe Personal suchen, wird es schwierig. Geeignete Bewerber gibt es wenige. Oft müssen Stellen deshalb unbesetzt bleiben. Tripadvisor hat diesbezüglich eine erschreckende Zahl bekanntgegeben. Ganze 70 Prozent der Besitzer von Unterkünften finden kaum oder gar kein qualifiziertes Personal für ihre Betriebe.

Dass es auch anders funktionieren kann, zeigt ein Frankfurter Hotel. Hier gehen unzählige Bewerbungen ein. Das Moxy Frankfurt East wurde sogar von seinem Mutterkonzern für den mitarbeiterfreundlichen Führungsstil ausgezeichnet. Ein freundschaftliches Miteinander animiert alle Mitarbeiter dazu, ihrer täglichen Arbeit gern nachzugehen. Gegenseitige Wertschätzung wird in diesem Hotel ganz groß geschrieben. So beginnen die Arbeitstage mit gegenseitigen Umarmungen, die das freundschaftliche Verhältnis unter den Angestellten unterstreichen.

Das Hotel zeigt Präsenz an Hotelfachschulen und rekrutiert teilweise direkt von dort. Außerdem gibt es eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Influencern, die auch mal zu den legendären Mitarbeiterevents eingeladen werden. So gab es zum ersten Geburtstag beispielsweise eine grandiose Superheldenparty, zu der jeder Mitarbeiter ein eigenes Shirt mit seinem Superheldennamen erhielt. Fotos dazu gibt es auf Instagram und in anderen sozialen Netzwerken. Auch auf diese Weise wird das Interesse von Bewerbern geweckt. Vor allem aber die positive Einstellung der eigenen Mitarbeiter, die diese auch nach außen repräsentieren, zieht neue Mitarbeiter magisch an.

Kein Schubladendenken

In dem Frankfurter Hotel ist größte Flexibilität gefragt. Denn hier variieren die Arbeitsplätze immer wieder. Wer gestern noch beim Check-in geholfen hat, arbeitet heute vielleicht schon in der Küche mit. Dadurch gestaltet sich der Arbeitsalltag besonders abwechslungsreich, und die gegenseitige Achtung der Mitarbeiter untereinander steigt. Da jeder Mitarbeiter jede Abteilung bedienen muss, fühlen sich die Mitarbeiter alle gleichwertig. Dies wirkt sich ebenfalls sehr positiv auf das Betriebsklima aus.

Vielleicht können andere Betriebe von diesem Frankfurter Hotel lernen. Denn ein solcher Führungsstil zahlt sich langfristig aus, wie dieses Beispiel beweist.

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