Studie zu Restaurantbesuchen der Deutschen

Eine Studie zum Verhalten der deutschen Bevölkerung bei Restaurantbesuchen zeigt, dass Essen gehen weiterhin im Trend liegt. Vor allem mit der Familie und dem Partner nutzen die Deutschen das gastronomische Angebot um sie herum. Dabei bevorzugen sie deutsche Küche mit Wasser und Bier als liebste Getränke. Und die Mehrheit findet immer noch: Der Mann sollte zahlen.

Gute Nachrichten für Gastronomen: Essen gehen ist „in“. Laut neuesten Studien des Marktforschungsinstituts TNS Emnid gehen fast vierzig Prozent der Deutschen Bevölkerung ein bis zwei Mal im Monat essen. Zwölf Prozent sogar bis zu drei Mal in der Woche. Kein Wunder also, dass die Restaurantbranche boomt und sich viele Neugründungen halten können. Trotzdem ist es wichtig, den Gast und seine Vorstellungen zu kennen. Deshalb hier noch einige weitere Zahlen, die beim Gastronomie betreiben hilfreich sein können.

Interessant für die Preisbildung: Fast siebzig Prozent der Befragten, vor allem Männer, gaben in der Studie an, mehr als 15 Euro pro Person pro Essen im Restaurant auszugeben. Grundsätzlich sind sich die Geschlechter da einig und zeigen ähnliche Verhaltensweisen, sowohl was die Restaurantbesuchs-Frequenz als auch die Höhe der Zahlungsbereitschaft angeht.

Deutsche lieben die deutsche Küche

Beim Gang ins Restaurant wird vor allem deutsche Küche bevorzugt. Das lokale Gasthaus muss also keine Angst haben, von exotischer Konkurrenz verdrängt zu werden, auch nicht in den nächsten Generationen. Die Studie spricht von ¾ der 14- bis 29-Jährigen und sogar 80 Prozent aller Befragten die deutsche Hausmannskost gegenüber Hähnchen süß-sauer, Bifteki und dem Caprese-Teller vorziehen. Bella Italia folgt mit 75 Prozent der Bevölkerung, danach mit etwas Abstand die asiatische Küche. Je nach Gegend variieren die Geschmäcker der Restaurantgänger außerdem. In vielen Teilen Mittel- und Süddeutschlands wird deutsches Essen teilweise sogar in über 9 von 10 Fällen bestellt. Im Norden ist dafür asiatisches Essen beliebter als in anderen Gegenden der Bundesrepublik. Auch was die Bezahlung angeht bleiben über sechzig Prozent der Deutschen traditionell und finden: Der Mann sollte bezahlen. Nicht einmal jeder vierte Deutsche meint, dass jeder für sich selbst zahlen sollte und die Frau sehen nur zwei von hundert Befragten in der Pflicht.

Auch mit Getränkevorlieben hat das Marktforschungsinstitut sich eingehend beschäftigt. So brachte es zu Tage, dass über die Hälfte der Menschen aus der Bier-Nation eigentlich hauptsächlich Wasser mit Kohlensäure zum Essen bestellen. Zugegeben, das traditionelle Bier folgt nur drei Prozentpunkte weiter hinten, danach kommen Saftschorlen. Wein findet sich mit um die 30 Prozent nur im Mittelfeld der Beliebtheitsskala. Je nachdem welche Gesellschaften Sie in Ihr Restaurant ziehen wollen, sollte mit Hilfe von Mobiliar, Beleuchtung und Co. ein entsprechendes Umfeld geschaffen werden. Hier zahlt sich Familienfreundlichkeit aus, denn – was auch immer getrunken oder gegessen wird – die große Mehrheit der deutschen Restaurantgänger nimmt am liebsten die Familie mit zum Essen gehen. 68 Prozent haben den Partner im Schlepptau, aber auch das Geschäftsessen ist noch mit über 20 Prozent gut vertreten.

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