Wein und Sekt durch Fermentation

Es muss nicht immer Alkohol sein. Inzwischen sind durchaus Alternativen zu alkoholhaltigen Getränken möglich, die nicht ausschließlich durch die Lebensmittelchemie zu solchen werden. Das Geheimnis liegt in der Fermentation.

Mit Fermentation alkoholfreie Getränke herzustellen, die geschmacklich an Wein und Sekt heranreichen, ist keine einfache Aufgabe. Ein Startup aus Lahntal hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Kunden derartige Getränke zum Anstoßen zu kreieren.

Anstoßen ohne Alkohol

Es gibt immer wieder Gelegenheiten, um mit Wein und Sekt in gemütlicher Runde anzustoßen. Nicht immer muss es dabei Alkohol sein. Mit Viez & Töchter hat sich ein Startup der Herstellung von alkoholfreien Getränken wie Sekt und Wein durch Fermentation verschrieben. Die gängigen alkoholfreien Alternativen reichen oftmals geschmacklich kaum an die alkoholischen Getränke heran. Mit viel Lebensmittelchemie wird versucht, ein ähnliches Geschmackserlebnis zu kreieren, was aber nur selten gelingt. Aus diesem Grunde haben die Gründer des Startups die Idee zur Herstellung durch Fermentation umgesetzt. Dass diese Idee Potenzial hat, beweist auch die Tatsache, dass das kleine Unternehmen mit verschiedenen Stipendien und Fördermitteln gestützt wurde.

Unechter Alkohol steht dem Echten in Nichts nach

Die Gründer des Startups wollen ihren Kunden Möglichkeiten bieten, nachhaltig und aktiv zu leben, ohne dabei Verzicht zu spüren. Mit ihren alkoholfreien Getränken geben sie die Möglichkeit, besondere Momente auch ohne Alkohol zu zelebrieren. Wein und Sekt aus Fermentation stehen mit dem Original geschmacklich nahezu auf einer Ebene. Möglich wird dies durch speziell zusammengestellte Mikroorganismen, die von den Agrarbiologen zur Fermentation genutzt werden.

Bislang wird dieser Vorgang vor allem zur Haltbarmachung von Lebensmitteln eingesetzt. Bekannt ist Fermentation beim Sauerkraut oder bei der Gärung von Bier. Fermentiert sind beispielsweise auch Joghurt, Käse und Salami.

Dass dieses Startup seine große Passion gefunden hat, beweisen die vielen Prototypen, die in den letzten Monaten entstanden sind. Vor allem die Wein- und Sektalternativen konnten sich bei den Testern durchsetzen. Inzwischen sind die Erzeugnisse auch in verschiedenen Wein- und Spezialitätenhandlungen erhältlich.

Bildurheber: Rene Asmussen

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