Warum es nur wenige Frauen in der Gastronomie in Spitzenpositionen gibt

In der Gastronomie gibt es keine Frauenquote. Die ist auch nicht nötig, denn der Anteil von Männern und Frauen ist nahezu gleich. Je höher man allerdings in die oberen Managementetagen schaut, desto weniger Frauen sind dort zu finden. Warum ist das so?

Kaum eine andere Szene ist so um Neugründungen und Aufstiegsmöglichkeiten bemüht, wie die Gastronomie. Hier bestehen auch für die Übernahme der oberen Führungsposition beste Chancen und zwar für Männer und Frauen gleichermaßen. Trotzdem bemängeln Experten, dass sich gerade dort fast nur Männer tummeln und Frauen Mangelware sind. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Oft scheint der nötige Mut zu fehlen, sich für entsprechende Position zu bewerben und sich selbst zu zutrauen, diese auch einnehmen zu können. Außerdem scheint es nach wie vor für Frauen schwierig, Familie und Beruf in der Gastronomie miteinander zu vereinbaren. Was in „ normalen“ Berufen von 8 bis 16 Uhr schon schwierig erscheint, ist durch Schichtsysteme und Wochenendarbeiten in Hotels und Restaurants natürlich noch schwerer zu organisieren. Doch dort allein können nicht die Gründe liegen.

Netzwerken und den Anschluss finden

Deshalb hat das Netzwerk Frauennetzwerk FOODSERVICE ein Mentoring-Programm ins Leben gerufen um Frauen dabei zu unterstützen, ihre Karriere in der Gastronomie voranzutreiben. Zum Programm gehört natürlich auch eine Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des 5. Frauenforums FOODSERVICE Ende April in Frankfurt am Main stattfindet. Dort wird es um Themen gehen wie Digitalisierung und ihre Bedeutung für die Arbeitswelt. Frauen sagt man ja allgemein nach, nicht so technikaffin zu sein wie Männer, doch das muss sich ändern um in der Gastronomie richtig durchstarten zu können und den Anschluss nicht zu verpassen. Deswegen scheint es den Veranstaltern ein sehr wichtiges Anliegen zu sein, diesem Thema einen großen Raum innerhalb der Veranstaltung zu geben. Daneben gibt es natürlich auch viele weitere Themen rund um die Frauenförderung und deren Stärkung in einer männerdominierten Berufssparte.

Urheber: opolja / 123RF Standard-Bild

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