Barhocker

Vorgestellt: Der Barhocker

Nicht nur Bars, auch Restaurants, Cafès, Bistros schmücken ihre Gasträume inzwischen mit Barhockern. Das neue Herzstück der Gastronomie ist Anlaufstelle für Laufkundschaft, einzelne Gäste und kleine Gruppen. Tresen kreieren eine sonst kaum mögliche Verbindung zwischen Angestellten und Gästen. Hochtische mit Barhockern bieten Flexibilität – statt der Statik normaler Vier-Mann-Tische.

Der Barhocker. Gibt es eine Sitzgelegenheit mit mehr Klasse? Vor allem in der klassischen Cocktailbar zu Hause, findet sich der schlaksige Bruder des Stuhls heute in immer unterschiedlicheren Etablissements. Viele Restaurants beispielsweise richten zusätzlich zu normalen Tischen eine Bar oder einige hohe Tische mit Barhockern ein. So kann auf elegante weise Laufkundschaft zum warten abgestellt werden ohne Tische zu blockieren, oder auch einzelne Gäste die nur einen Kaffee trinken wollen untergebracht werden. Praktisch für den Gastronomen – aber auch nicht ohne Vorteile für den Gast. Auf circa 80 Zentimetern Sitzhöhe kommt man in den Genuss einen Überblick über den gesamten Raum, die anderen Gäste und auch die Vorgänge hinter der Bar zu bekommen .

Der Sitz an der Bar macht den Restaurant, Bar- oder Cafébesuch auch Solo möglich. Wer eher traurig an einem Vier-Mann-Tisch seinen Feierabend verbracht hätte, genießt sein Bierchen lieber an der Bar, mit dem Theker als Gesellschaft. Eine Win-Win-Situation: Der Barhocker ermöglicht dem Gast, dem Bartender auf die Finger zu schauen und dabei womöglich ein Feierabend-Pläuschen zu halten. Während der Theker mit seinem Können, seinem Wissen, seiner Fähigkeit zum gepflegten Smalltalk glänzen kann. Eine gute Trinkgeldquelle und – wenn man ehrlich ist – freuen sich die meisten Menschen hinter der Bar auch über etwas gute Gesellschaft.

Um eine gelöste Atmosphäre zu schaffen, werden Gäste dank dem Barhocker zum Aperitif mal nicht an einen Tisch verwiesen, der die einmal festgelegte Sitzordnung kaum mehr aufbricht. Sie werden locker auf Hockern rund um hohe Tische gruppiert. Da bleibt Bewegungsfreiheit, Möglichkeit, sich zusammen zu tun oder zu distanzieren, zu kommunizieren und Anordnungen schnell und unproblematisch zu verändern.

Der Barhocker ist ein kontaktfreudiges Möbelstück, flexibel und trotzdem komfortabel. In der Hotelbar genehmigt sich der feine Herr einen Whiskey mit seinem besten Freund und der herausgeputzte Single schickt der hübschen Dame gegenüber einen Cosmopolitan und ein Zwinkern zu. »Sehen und gesehen werden« ist hier die Devise. Dementsprechend muss der Barhocker nicht nur funktionale Aspekte erfüllen, sondern auch in puncto Design brillieren.

Die Variationen des Barhockers sind, wie seine Einsatzbereiche, vielfältig. Bei der Auswahl für ein Objekt müssen Pflege- und Komfortfragen abgewogen werden. Polsterung, Montage an der Bar oder freistehend, Fußstege, Metallplatten gegen Abnutzung? Sehr flexibel sind einfache Hocker. Soll es aber ein langer Abend oder ein ausgiebiges Frühstück werden, könnte Barstühlen mit Rückenlehnen der Vorzug gegeben werden. Auch Platzfragen stellen sich beim Einrichten. Zur Information: pro Sitzplatz sollten mindestens 50 Zentimeter eingeplant werden.

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