Up- und Cross-Selling in der Gastronomie

Die Gastronomie lebt von gutem Service und qualitativ hochwertigen Produkten. Um die Umsätze zu verbessern, setzen viele Gastronomen auf Up-Selling- und Cross-Selling-Strategien. Beide Varianten können das Gastronomieerlebnis für die Gäste deutlich verbessern.

Up-Selling und Cross-Selling sind in der Gastronomie beliebte Methoden, um die Umsätze zu steigern und gleichzeitig die Zufriedenheit der Gäste zu verbessern. Entsprechend geschultes Personal gilt als gefragte Bereicherung im Servicebereich.

Unterschiede zwischen Up-Selling und Cross-Selling

Grundsätzlich zielen beide Methoden darauf hin, die Umsätze der Gäste zu steigern. Es sollen Anreize geschaffen werden, um die Gäste zu weiterem Konsum anzuregen.

Beim Cross-Selling setzt das Servicepersonal auf die Ergänzung der gewünschten Bestellung. Dabei bieten die Servicekräfte ergänzende Produkte an, die der Gast zu seiner eigentlichen Bestellung ordern kann. Konkrete Vorschläge, passend zur Wahl des Gastes sind Zeichen einer kompetenten Beratung. Die Gäste fühlen sich rundum gut betreut, was sich auch in der Höhe des Trinkgeldes widerspiegeln kann. Hat der Gast beispielsweise ein Hauptgericht gewählt, könnte die Servicekraft einen besonderen Salat oder eine spezielle Vorspeise anbieten.

Beim Up-Selling versucht die Servicekraft, passend zum Wunsch des Gastes, eine Art Upgrade anzubieten. So könnten zum gewählten Hauptgericht hochwertigere Beilagen angeboten werden. Gleiches gilt für Wein oder den Kaffee nach dem Essen. Der einfache Kaffee könnte durch eine besondere Röstung ersetzt werden, die vielleicht nur in diesem Restaurant erhältlich ist.

Insgesamt unterscheiden sich beide Verkaufsmaßnahmen nur wenig voneinander. Sie lassen sich meist sogar hervorragend miteinander kombinieren. Eine gute Schulung des Servicepersonals kann auf diesem Gebiet viel bewirken. Wer die richtigen Fragen stellt, wird viel erfolgreicher verkaufen. Es bietet sich oft an, den Gästen gezielte Auswahlmöglichkeiten zu bieten. Dann fällt es viel schwerer vollständig abzulehnen. Wer jedoch mit den üblichen Ja-/Nein-Fragen arbeitet, wird schnell feststellen, dass ein Nein viel leichter über die Lippen kommt. Eine kompetente Beratung ist bei jeder Strategie essenziell.

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