The Green Box – Alternativen zu Einwegartikeln in der Hotellerie

Einwegprodukte sind in der Hotellerie schon seit langer Zeit im Einsatz. Oft werden diese sogar unbenutzt entsorgt. Dabei handelt es sich meist um Plastikartikel, deren Recycling sich äußerst schwierig gestaltet. Es ist an der Zeit, eine Alternative zu schaffen.

Mit The Green Box soll es Hotelbetrieben leicht gemacht werden, zukünftig auf Einwegartikel aus Plastik zu verzichten und damit deutlich umweltbewusster zu arbeiten. OnMateria hat eine interessante Idee aufgegriffen und weist damit einen verantwortungsvollen Weg in die Zukunft.

Schluss mit Plastikartikeln zum Einmalgebrauch!

Mit The Green Box könnten die gewohnten Einmalprodukte aus der Hotellerie schon bald der Vergangenheit angehören. Dabei handelt es sich um eine Box mit den gängigen Kosmetikutensilien Kamm, Zahnbürste, Wattestäbchen und Rasierer. Während diese Artikel in der Hotellerie zu den Produkten zählen, die am meisten Plastikabfall verursachen, haben sich die Köpfe hinter OnMateria etwas einfallen lassen, um dies zukünftig deutlich nachhaltiger zu gestalten. Mit ihrer The Green Box wollen sie zeigen, dass es auch einen „grüneren“ Weg gibt. Dass die Branche dringend umdenken muss, steht außer Frage.

Der Kunststoff, aus dem die Box und ihre Produkte bestehen, ist organisch abbaubar, lässt sich also umweltfreundlich recyceln. Während herkömmlicher Kunststoff aus Öl hergestellt wird, setzen die Entwickler hier auf Getreide als Basis zur Herstellung. Neben dem umweltfreundlichen Material soll die Green Box auch eine intensive Aufklärung zur Mülltrennung leisten. Die Box besteht aus zwei Gefäßen. Im grünen Teil werden die kompostierbaren Elemente gesammelt, während im weißen Teil der Restmüll landet.

Um es den Verbrauchern leichter zu machen, sind auch die enthaltenen Kosmetikgegenstände entsprechend farblich gekennzeichnet. Die grünen Teile können direkt im Biomüll entsorgt werden. Dort dauert es dann etwa zehn Wochen, bist so viel Methan aus einer Green Box gewonnen ist, dass eine LED-Lampe etwa 27 Stunden leuchten könnte. Dies behaupten zumindest die Macher dieser nachhaltigen Alternative. Außerdem soll während des Abbaus eine organische Substanz entstehen, die sich als Dünger verwenden lässt.

Zumindest für den Hygienebereich könnte The Green Box zukünftig zu einer echten nachhaltigen Lösung werden. 

Bildurheber: 11051983 / 123RF Standard-Bild

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