Stillen im Restaurant? Willkommen mit diesem Sticker!

Noch immer erhält das Stillen von Babys in der Öffentlichkeit nicht die nötige Akzeptanz. Oft werden die stillenden Mütter kritisch beäugt oder gar sexualisiert. Um dem Stillen in öffentlichen Räumen zu einem Stückchen mehr Normalität zu verhelfen, wurde die Breastfeeding-welcome-Kampagne ins Leben gerufen.

Wer sein Baby in öffentlichen Räumen stillt, sieht sich noch immer kritischen Blicken ausgesetzt. Nur selten bleibt dieser sehr intime Vorgang zwischen Mutter und Baby in der Öffentlichkeit unkommentiert. Mit der Breastfeeding-welcome-Kampagne soll diese absolut natürliche Sache mehr Akzeptanz erfahren.

Bekenntnis mit Stickern

Die Breastfeeding-welcome-Kampagne soll es stillenden Müttern zukünftig etwas leichter machen, ihr Kind in der Öffentlichkeit zu versorgen. Nicht selten ist es mit einem unangenehmen Gefühl verbunden, wenn sie ihr Baby in Restaurants oder anderen öffentlichen Räumen stillen. Dabei sollte dieser Vorgang in Wohlfühlatmosphäre und totaler Entspannung erfolgen. Vor allem in der Gastronomie kommt es nicht selten vor, dass die stillenden Mütter aus dem Gastraum verwiesen werden, aus falscher Rücksicht anderen Gästen gegenüber.

Ein simpler Sticker an der Tür eines Gastronomiebetriebes kann das Signal für stillende Mütter sein, dass sie in diesem Lokal willkommen sind und ihr Baby problemlos versorgen dürfen. Das Berliner Start-up branayama hat sich mit der Thematik auseinandergesetzt und möchte mit „Breastfeeding-welcome-Stickern” seinen Teil dazu beitragen, dass Stillen endlich mehr Akzeptanz erfährt. Das Unternehmen hat einen speziellen Still-BH entwickelt, der den individuellen Bedürfnissen stillender Mütter angepasst ist und den Stillvorgang so angenehm wie möglich gestaltet.

Unternehmen, die stillende Mütter unterstützen wollen, können bei branayama kostenlos Sticker bestellen. Diese werden dann an der Eingangstür deutlich sichtbar platziert, um allen Gästen das Bekenntnis zu stillenden Müttern zu demonstrieren. Auf dem Sticker ist außerdem ein QR-Code integriert, der Interessierten die Möglichkeit gibt, weitere Informationen zur Kampagne abzurufen.

Bildurheber: Wendy Wei

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