Sternekoch will Avocados vom Speiseplan verbannen

Obwohl die Avocado als Superfood immer beliebter wird, haften an ihr auch dunkle Seiten. Deshalb verbannt sie der irische Sternekoch JP McMahon aus seinen Restaurants. Er fordert regionale Alternativen einzusetzen.

Die Avocado zählt zu den gesündesten Lebensmitteln. Doch ihr Anbau erfolgt nur selten biologisch und nachhaltig. Ein Sternekoch will dem entgegenwirken und bietet seinen Gästen geschmackvolle Alternativen.

Trend-Food Avocado – gesund, aber ein Umweltsünder

Die gesunden Inhaltsstoffe der Avocado haben sie in den letzten Jahren in die Kategorie Superfood aufsteigen lassen. Immer mehr Menschen lieben sie und verzehren sie beinahe täglich. Doch was viele nicht wissen, ist die enorme Umweltbelastung, die Avocados verursachen. Aus diesem Grund fordert der irische Sternekoch JP McMahon die Verbannung der Avocado von den Speisekarten.

Avocado-Anbau mit schwerwiegenden Folgen

Hierzulande werden die Avocados tonnenweise aus Südamerika importiert. In den Herkunftsländern Chile, Peru und Brasilien wird für den Anbau wahrer Raubbau an der Natur betrieben. In Mexico mischen sogar die Drogenkartelle mit, die den Handel mit Avocados nahezu vollständig kontrollieren. Besonders schlimm sind die illegalen Rodungen, die vorgenommen werden, um neue und noch größere Anbauflächen für Avocados zu schaffen.

Katastrophale Umweltwerte der Avocado

Eine einzige Avocado hat einen enormen Wasserverbrauch. Der Baum benötigt täglich etwa 50 Liter Wasser. Hinzu kommen die weiten Transportwege, die mit einer starken Umweltbelastung verbunden sind.

Wer trotz alledem nicht auf die Avocado verzichten möchte, sollte darauf achten, dass diese aus dem nächstmöglichen Anbaugebiet Spanien stammen. So reduziert sich die Umweltbelastung, die durch die langen Transportwege entsteht. Außerdem sollte es sich um Avocados aus biologischem Anbau handeln. Schon eine Reduzierung der Verwendung von Avocados hätte sehr positive Auswirkungen auf die Umwelt.

Bildurheber: mkmakingphotos / 123RF Standard-Bild

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