Slow Food in der Gastronomie: Regional. Saisonal. Erfolgreich.

Slow Food bedeutet nicht einfach nur langsamer zu essen. Es handelt sich dabei um eine Bewegung, die ihren Ursprung in Italien hat. Als Protest zum Fast Food entwickelte sie sich in den vergangenen Jahren immer weiter. Inzwischen ist Slow Food weit mehr als nur eine Bewegung.

Wer den Begriff Slow Food noch nicht kennt, sollte die Gastronomie etwas genauer unter die Lupe nehmen. Denn Slow Food wird immer erfolgreicher und nimmt immer stärkeren Einfluss auf unsere täglichen Ernährungsgewohnheiten.

Slow Food – eine Bewegung aus Italien

Was ursprünglich eine Art Protestbewegung zur Fast Food Kultur von McDonald´s gewesen ist, entwickelt sich zu wahrer Esskultur. Slow Food entstand 1986 in Italien als Gegenbewegung zum Erfolgskurs des Fast Food-Riesens. Um wahre Esskultur zu beweisen, organisierte Carlo Petrini ein großes, gemeinsames Spaghetti-Essen mitten in Rom als Protestaktion zur Eröffnung einer McDonald´s-Filiale.
Bereits 1989 wurde Slow Food zu einer Non-Profit-Organisation, die international eine beachtliche Anzahl an Mitgliedern vorzuweisen hat. Auch das Symbol der Bewegung wurde treffend gewählt. Es ist eine Weinbergschnecke, die sich besonders langsam fortbewegt.

Von der Bewegung zur Esskultur

Die Slow Food Bewegung hat sich im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt. Sie steht für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und sehr bewussten Genuss. Die drei Prinzipien gut, sauber und fair liegen der Bewegung zugrunde.
Inzwischen gibt es zahlreiche Gastronomiebetriebe, die auf die Slow Food-Prinzipien setzen. Sie kochen regional und saisonal und achten sehr bewusst darauf, im Sinne der Umwelt zu arbeiten. Die Zubereitung der Speisen basiert auf außerordentlicher Achtsamkeit. Bei der Wahl der Zutaten wird besonders auf lokal produzierte pflanzliche und tierische Produkte gesetzt. Das kommt bei den Gästen sehr gut an, da es dem Trend nach umweltbewusster Ernährung voll entspricht.
Außerdem geht es um bewusste Ernährung. Die kulinarische Vielfalt, die die jeweilige Region und die aktuelle Saison zu bieten haben, lassen Genießerherzen höher schlagen. Die Gäste der Restaurants mit entsprechender Speisekarte nehmen sich Zeit für außerordentlichen Genuss, was auch der Gesundheit zugutekommt.

Bildurheber: amenic181

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