Sensory Marketing

Traditionelles Marketing konzentrierte sich bislang vor allem auf visuelle und auditive Mittel. Im Laufe der Zeit hat sich aber herausgestellt, dass die erfolgreichsten Marketingkampagnen alle Sinne ansprechen.

Plakatwände, Flyer, Broschüren, Werbespots in Funk und Fernsehen – so sieht klassische Werbung aus. Mit Hilfe von sensorischem Marketing sollen weitaus mehr Sinne angesprochen werden, um den Effekt der Marketingkampagnen deutlich zu verbessern.

Mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen

Klassische Werbung ist gut, könnte aber weitaus effektiver sein. Denn sie bezieht zu wenige Sinne ein. Sie ist vor allem visuell und auditiv ausgerichtet und vor allem auf Plakate, Flyer, Broschüren und Werbespots beschränkt. Aus diesem Grunde setzt sensorisches Marketing auf deutlich mehr Sinne. Neurowissenschaftler haben längst bewiesen, dass sich das Verhalten eines Menschen durch die Stimulation seiner Sinne stark beeinflussen lässt.

Mit Hilfe von Sensory Marketing lässt sich ein Erlebnismarketingkonzept geschickt ergänzen, um ein ganzheitliches Erlebnis für den potenziellen Kunden zu schaffen. Mit Hilfe von Gerüchen könnte ein Gastronomiebetrieb neue Gäste anziehen, die nach dem Betreten des Lokals außerdem mit visuellen und auditiven Reizen konfrontiert werden. So könnte es gelingen, ganzheitliches Verlangen zu schaffen. Wer den sogenannten 5-Sinne-Ansatz verfolgt, könnte zukünftig mehr Kunden von seinen Leistungen überzeugen.

Tasten, Riechen, Schmecken, Sehen und Hören können in jeder Branche das bestehende Marketingkonzept ergänzen. In jedem Hotel können besonders bequeme Sessel im Eingangsbereich platziert werden, um den Gästen Sicherheit und Komfort zu bieten. Gleichzeitig könnte eine angenehme Musik im Hintergrund laufen, während ein Begrüßungsgetränk gereicht wird. Auf diese Weise werden mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen, was es den Gästen erleichtert, sich mit diesem einen Hotel zu identifizieren und sich darin wohlzufühlen.

Auch in Restaurants lässt sich das Genusserlebnis bei den Gästen durch einfache Methoden verstärken und verbessern. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine eher laute Atmosphäre den Kaffeegenuss deutlich reduziert. Das volle Aroma ist bei leiseren Klängen und einer angenehm ruhigen Atmosphäre viel intensiver zu schmecken. Gleiches gilt für die Höhe der gewählten Töne. Während hohe Töne eher die Süße eines Gerichtes betonen, lenken tiefe Töne das Bewusstsein eher auf bittere Aromen. Auch Farben können sich auf den Genuss auswirken. Während Rot den Appetit anregt, wirkt Blau mental beruhigend.

Bildurheber: Krisdog

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.