No-Shows vermeiden – diese Tipps können helfen

Immer wieder kommt es vor, dass Gäste Tische reservieren und zum vereinbarten Termin einfach nicht erscheinen. Gastronomen kämpfen mit Umsatzeinbußen durch dieses Verhalten. Mit ein paar kleinen Maßnahmen kann dem aktiv entgegengewirkt werden.

Nichts ist ärgerlicher als wenn die Hälfte der reservierten Tische in einem Gastronomiebetrieb einfach leer bleibt. Viele Gastwirte verzeichnen ein Ansteigen dieses Verhaltens. Dadurch entgehen wichtige Einnahmen. Um sich selbst abzusichern, sollten einige vorbeugende Maßnahmen getroffen werden.

Reservieren und nicht erscheinen

Immer öfter passiert es, dass Gäste einen Tisch reservieren und dann doch nicht erscheinen. Für Gastwirte ist dies ein echtes Problem geworden. Häufig müssen sie andere Gäste abweisen, um letztendlich einen leeren Tisch zu schützen. Schließlich ist dieser ja reserviert worden. Dadurch entgehen den Gastronomen nicht selten wichtige Einnahmen. Um dem vorzubeugen, könnte der Reservierungsprozess modifiziert werden.

Bei Reservierungen sollte auf jeden Fall die Telefonnummer abgefragt werden. So besteht die Möglichkeit, im Falle eines Nichterscheinens einfach nachzufragen und eventuell den Tisch doch noch rechtzeitig freizugeben. Bei größeren Reservierungen macht es Sinn, sich diese schriftlich bestätigen zu lassen und eine Ausfallpauschale festzulegen. Bei einer Personengruppe von mindestens acht Personen sollte dies unbedingt umgesetzt werden.

Gäste, die einfach nicht zum Termin erscheinen, sollten zukünftig für Reservierungen gesperrt werden. Eine Liste dieser Gäste könnte auch anderen Gastronomen der Stadt zugänglich gemacht werden. Allerdings sollte niemand vorschnell auf dieser Liste platziert werden. Manchmal können auch nicht vorhersehbare Umstände dazu führen, eine Reservierung nicht wahrzunehmen.

Eine Reservierungsgebühr ist in einigen Gastronomiebetrieben bereits üblich. Diese verringert die No-Shows deutlich. Niemand bezahlt gern für etwas, das er nicht nutzen wird.

Es kann immer mal vorkommen, dass sich Gäste verspäten. Um nicht stundenlang auf die Gäste warten zu müssen, weil sie ja schließlich reserviert hatten, sollte vorab klar festgelegt sein, wie lange der Tisch freigehalten wird. Oft würden andere Gäste gern essen kommen, haben aber nicht reserviert und müssen abgewiesen werden. Das Toleranzzeitfenster sollte vorab ganz klar definiert werden. In Betrieben, in denen dies bereits praktiziert wird, brachte es zumindest den Erfolg, dass die Gäste bei Verspätung anriefen.

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