Neues Trendgetränk: Hard Kombucha

Fermentiertes Essen liegt voll im Trend. Inzwischen werden aber auch fermentierte Getränke wie Kombucha immer beliebter. Mit Hard Kombucha ist nun auch eine alkoholische Variante des Getränkes im Rennen.

Hard Kombucha hat viel Potenzial, um als neues Trendgetränk eine besondere Rolle auf den Speisekarten in der Gastronomie einzunehmen. Dem fermentierten Getränk eilt ein sehr interessanter Ruf voraus.

Herstellung von Hard Kombucha

Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk, das einen feinen alkoholischen Geschmack mitbringt. Normalerweise liegt sein natürlicher Alkoholgehalt zwischen 0,5 und 2 Prozent. Hierzulande wird das Getränk als Erfrischungsgetränk mit einem maximalen Alkoholgehalt von 0,5 Prozent angeboten. Tee, Wasser mit Zucker, Kombucha-Pilz und eine Ansatzflüssigkeit werden gemeinsam fermentiert. Daraus entsteht dann Kombucha.

Der Unterschied zwischen normalem Kombucha und Hard Kombucha besteht einzig und allein im Alkoholgehalt beider Getränke. Während der normale Kombucha als Softdrink durchgeht, bringt der Hard Kombucha einen Alkoholgehalt zwischen 4,5 und 10 Prozent mit. Dieser entsteht durch einen zweiten Fermentationsprozess und eine längere Gärung.

Geschmacklich äußerst vielfältig

Der Hard Kombucha bringt eine enorme geschmackliche Vielfalt mit. Er weist die typische Note des verwendeten Tees auf, ist gleichzeitig aber auch von der Restsüße und der feinen Säure aus der Fermentation geprägt. So ist jede Sorte geschmacklich sehr individuell, je nachdem, welche Zutaten für den Herstellungsprozess gewählt wurden. Mit Hilfe besonderer Rezepturen und der Zugabe von Beerenfrüchten und Gewürzen lassen sich ganz besondere Ergebnisse erzielen.

Bislang wird Hard Kombucha vor allem in den USA hergestellt und verkauft. Dort ist es vorwiegend in Getränkedosen erhältlich. Hierzulande haben sich erst wenige Hersteller darauf spezialisiert, das interessante Getränk zu produzieren. Da aber viele Trendgetränke aus den USA hierher gelangt sind, könnte es nur eine Frage der Zeit sein, wann es auch Hard Kombucha schafft.

Bildurheber: bhofack2

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert