Nachfrage nach vegetarischen Speisen wächst ungebremst

Veggie ist längst kein Nischentrend mehr, fleischlose Kost ist beim Verbraucher angekommen. Deshalb freuen die Hersteller über enorme Zuwachsraten. Tendenz steigend.

Es ist kein Zufall oder ein einmaliges Experiment das Wurst- und Fleischwarenhersteller wie Wiesnhof dazu verleitet, inzwischen auch ein breites Repertoire an fleischlosen Alternativen anzubieten. Salami, Würstchen, Frikadellen und Burger-Patties, sie alle kommen mittlerweile ganz ohne Fleisch aus. Und den Verbraucher freuts, denn er greift mächtig zu. Der Absatz von Veggie-Fleisch- und Wurst legte im letzten Jahr um 25 Prozent zu. Kein Wunder also, dass Fleischproduzenten auch diesen Markt längst für sich entdeckt haben und ordentlich mitmischen wollen in Sachen Veggie-Kost. Das Angebot an fleischlosen Produkten steigt und steigt. Noch ist kein Ende der Nachfrage in Sicht, ganz im Gegenteil. Veggie boomt, schon seit einigen Jahren kontinuierlich. Die Gastronomie reagiert mit entsprechenden Angeboten. So erweitern viele Gastronomen stetig ihr vegetarisches Angebot und zahlreiche Restaurant-Konzepte setzten mittlerweile auf rein vegetarisch oder sogar vegane Küche.

Hauptsache, es schmeckt!

Verbraucher glücklich, Nachfrage gedeckt und Geld verdient. Ein Kreislauf, der funktioniert. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass die Nische “fleischlos” längst aus den Reformhäusern und Bio-Supermärkten heraus gekommen ist und die ganz normalen Supermarktregale überschwemmt. Selbst die Discounter machen ordentlich mit. So wirbt die Großhandelskette Aldi nicht umsonst mit dem Slogan “vegan-freundlichster Supermarkt”. Die Regale füllen sich mehr und mehr mit leckeren Alternativen zu Wurst und Fleisch. Diese sind im besten Fall auch gleich laktosefrei und damit gut verträglich und für Allergiker geeignet. Die Preise liegen in etwa gleich auf mit dem für “echte” Wurst. Doch hier konsumiert man mit gutem Gewissen. Eine spannende Entwicklung auch für Urgesteine in der Fleischproduktion wie Rügenwalder Mühle. Hier hat man schon vor Jahren die Produktion ausgelagert und bietet nun Wurst und Fleisch auf Pflanzenbasis an. Andere bekannte Firmen ziehen nach und so haben Kunden die Qual der Wahl. Und dem Verbraucher schmeckts, denn er langt kräftig zu. Also, alles richtig gemacht!

Bildurheber: anaumenko / 123RF Standard-Bild

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