Mitarbeitern richtig Feedback geben – so gelingt es!

Für ein gutes Betriebsklima ist es unabdingbar, dem Personal zu seiner Arbeitsleitung und den erfüllten Aufgaben regelmäßig Feedback zu geben. Nur so können sich die Mitarbeiter verbessern, aus ihren Fehlern lernen, aber auch erfahren, wo es schon richtig gut läuft. Hier macht das Wort die Musik, aber nicht nur das.

Für einen reibungslosen Betrieb im Hotel oder Restaurant ist es notwendig, regelmäßige Mitarbeitergespräche zu führen. Das hilft dabei, Unsicherheiten abzubauen, Motivation zu schenken aber auch, Fehlerquellen auszumerzen und so als ganzes Team noch besser zu arbeiten. Dabei kommt es allerdings darauf an, wie so ein Gespräch geführt wird, damit sich der Mitarbeiter wirklich wohlfühlt und nicht unzufrieden oder gar verärgert aus dem Gespräch hinausgeht. Diese einfachen Regeln sollten deshalb Beachtung finden:

1. Ein angenehmes Gesprächsambiente schaffen!

Büros und Meetingräume sind keine angenehmen Orte für ein Mitarbeitergespräch, weil die Atmosphäre oft drückend und steril wirken kann. Schöner ist es, sich auf einen Kaffee an der frischen Luft zu treffen und dann die Aufgaben und Wünsche zu besprechen.

2. Positiv starten!

Nichts ist demotivierender für einen Mitarbeiter, als wenn ihm gleich alle Fehler unter die Nase gerieben werden. Wertvoller fühlt er sich hingegen, wenn erst das Lob kommt für all das, was gut gelaufen ist und dann erst Kritik geäußert wird.

3. Konstruktive Kritik üben

Kritik sollte immer konstruktiv sein. Statt also zu sagen “Das war schlecht, mach es besser” kann es hilfreicher sein zu schauen, was genau nicht gut gelaufen ist und wie man es besser machen könnte.

4. Rücksicht üben

Meist verstricken sich Personalleiter in ewigen Monologen in denen sie versuchen, ihr Feedback vernünftig und sachlich zu verpacken. Oft ist es aber hilfreicher, auf den Mitarbeiter einzugehen. Nicht jeder Mensch hat immer eine gute Woche. Persönliche Probleme, Krankheiten oder eine schlechte Stimmung können die Arbeitsleistung maßgeblich beeinflussen. Auch solche Faktoren sind also wichtig und gehören besprochen.

5. Das Wort übergeben

Feedbacks sind keine Einbahnstraßen. Neben der eigenen Überzeugung ist es ebenso wichtig, auch den Mitarbeiter zu befragen was ihm leicht gefallen ist, was ihm missfallen hat oder was er sich vom Personalleiter zukünftig für Unterstützung wünscht. So klappt die Zusammenarbeit gleich viel besser.

6. Auf Wortwahl achten

“Immer” oder “nie” sind klassische Stoppwörter, weil sie die Kommunikation hemmen und dem Mitarbeiter ein schlechtes Gefühl geben. Besser sind offene Wörter, weil sie die Kommunikation anregen. Die so genannte Hamburger Methode kann hier der Schlüssel zur besseren Kommunikation sein.

7. Anonymes Feedback muss möglich sein

Nicht jedem ist es angenehm, Auge um Auge seine Fehler präsentiert zu bekommen. Deshalb sollte es neben einem persönlichen Gespräch auch möglich sein, anonym Feedback zu erhalten beziehungsweise zu verteilen. Das kann zum Beispiel mittels Kummerkasten funktionieren, aber natürlich mittlerweile auch virtuell über Mail oder Gästebuch.

Bildurheber: antonioguillem / 123RF Standard-Bild

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