Mit Refill kostenlos Trinkwasser nachfüllen lassen

Alle Läden, Restaurants und Kneipen, die einen blauen Refill-Aufkleber haben, sind an einem großartigen Umweltschutzprojekt beteiligt. Sie bieten Kunden die Möglichkeit, ihre eigens mitgebrachten Trinkflaschen mit Trinkwasser aufzufüllen. Natürlich kostenlos. Eine gute Idee, die Schule macht.

Entstanden ist das Refill-Projekt im englischen Bristol. Das war im Jahr 2015. Zwei Jahre später war die Idee auch in Deutschland angekommen und fand schnell begeisterte Nachahmer. Zunächst startete Hamburg mit der Refill-Initiative, dann folgten weitere Großstädte wie Leipzig, Berlin und Hannover. Inzwischen sind die auffällig blauen Aufkleber vielerorts zu finden. Der Grund? Umweltschutz. Unterwegs verbrauchen Menschen überall auf der Welt nämlich unglaublich viele Plastikflaschen, um speziell in den warmen Monaten ihren Durst zu stillen. Doch das muss nicht sein. Wenn sie nämlich einfach eine eigene wiederverwendbare Trinkflasche einpacken würden, dann ließe sich die kostenlos und umweltbewusst nachfüllen woimmer es die entsprechenden Stationen gibt. Und die verbreiten sich immer mehr. Mitmachen kann im Grunde jeder, der über den Zugang zu einem Trinkwasserhahn verfügt. Also nicht nur Restaurants und Kneipen, sondern auch Supermärkte und Schuhgeschäfte.

Ein Vorbild für ganz Europa?

Ganz uneigennützig müssen sich die entsprechenden Betriebe hieran übrigens nicht beteiligen. Sie freuen sich nämlich über neue Besucher und von denen kommt bestimmt der eine oder andere gerne mal wieder und kauft “mal eben” ein Brot, gönnt sich einen leckeren Cocktail oder ein tolles Abendessen. Dank großangelegter Refill-Werbekampagnen ist das Projekt inzwischen im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Das führt dazu, dass auch andere Länder bestimmt bald nachziehen und sich dann jeder selbst auf Reisen kostenlos Trinkwasser nachfüllen lassen kann. Wobei dann zu beachten wäre, wie es um die Wasserqualität in den Nachbarländern bestellt ist. Nicht überall gibt es dort so strenge Gesetze und Kontrollen wie in Deutschland, weshalb es unbedingt anzuraten ist, nur ab und zu Leitungswasser zu trinken.

Bildurheber: naypong / 123RF Standard-Bild

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