Mit Kreativität gegen die Krise ankämpfen

Das Corona-Virus legt die Wirtschaft lahm und davon besonders betroffen sind die vielen Gastrobetriebe in Deutschland. Manche schließen nun komplett um ihre Mitarbeiter zu schützen, andere gehen ganz neue Wege um die Pleite abzuwenden.

“Essen to go” heißt es jetzt vielerorts in den Fenstern der Lieblingsrestaurants, denn für sie ist das der einzige Weg, Kunden zu behalten und weiter Essen zu verkaufen. Deshalb gibt es jetzt täglich wechselnde Mittagsmenüs, die sich die Kunden sicher an der Tür abholen können. Einige Restraurants liefern auch, versandkostenfrei bis vor die eigene Haustür. Für sie ein völlig neuer Weg, um nicht komplett in der Krise zu versinken. Schließlich fallen weiter monatlich Fixkosten wie Miete, Steuern und Löhne an. Da kann es sich gerade der klassische Kleinbetrieb nicht leisten, komplett dicht zu machen und entspannt die Krise abzuwarten. Vor allem nicht dann, wenn kaum abzusehen ist wie lange das noch dauern kann.

Der Unmut wächst

Einfacher macht es die Politik vielen da auch nicht. Unterstützung fehlt, Überbrückungsgelder sind im Gespräch, doch lange nicht durchgesetzt. Noch dürfen Restaurants öffnen, allerdings ausschließlich zu bestimmten Uhrzeiten und unter bestimmten Auflagen. Doch was kümmert ein Virus die Uhrzeit, zu der gegessen wird? Eine neue Idee sorgt ebenfalls für Unmut. Die arbeitslosen Gastroarbeiter sollen einfach in die Landwirtschaft wechseln und dort solange als Erntehelfer fungieren. Die würden schließlich aus Rumänien und Polen nicht mehr einreisen können. Vorschläge wie dieser machen wütend und kreativ, denn so schnell will sich niemand geschlagen geben. Gutscheine könnten jetzt ein kleiner Rettungsanker sein. Mit dem Kauf können Bürger ihre Lieblingsrestaurants unterstützen und sich schon jetzt ein Essen sichern, welches ihnen dann in den nächsten Monaten aufgesticht wird, wenn sich die Lage normalisiert hat. Ob das langfristig hilft, das kann jetzt noch niemand absehen.

Bildurheber: kantver / 123RF Standard-Bild

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