Michelin-Sterne 2019 vergeben: Zahlreiche neue Sternelokale in Deutschland

Die deutschen Köche dürfen zufrieden sein. Bei der Vergabe der Michelin-Sterne 2019 durften sich einige neue Restaurants über ihren ersten Stern freuen. Die Vergabe erfolgte entgegen der Tradition nicht Ende des Jahres, sondern erst im Februar 2019.

Michelin-Sterne sind heiß begehrt. In diesem Jahr konnten noch mehr deutsche Köche von sich überzeugen und dürfen sich nun mit dem Stern schmücken. Allerdings ist die Frauenquote äußerst gering.

Viele Sterne für deutsche Köche

In diesem Jahr konnten deutsche Köche so viele Sterne abräumen, wie noch nie zuvor. Insgesamt 309 Restaurants dürfen nun mit Stolz ihre Sterne tragen. Im vergangenen Jahr waren es noch 267 deutsche Restaurants, die einen Stern vorweisen konnten.

Von den 309 Sternerestaurants bekamen 261 einen Stern verliehen. 38 Restaurants ist es gelungen, sogar zwei Sterne zu bekommen. Aber auch drei Sterne wurden verliehen. Zehn Restaurants zählen nun zur Elite der Elite.

Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass auch ein so neues Restaurant wie das „Purs“ in Andernach zu den Gewinnern gehört. Dieses Restaurant wurde erst Anfang 2018 eröffnet und konnte auf Anhieb überzeugen. Nun darf es sich mit zwei Michelin-Sternen schmücken.

Große Entwicklung der deutschen Gastronomie

Die zahlreichen Michelin-Sterne, die deutsche Restaurants erhielten, belegen eindrucksvoll, in welche Richtung sich die deutsche Gastronomie entwickelt. Die kulinarischen Hochburgen befinden sich vor allem in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Auch die Millionenstädte wie Hamburg und Berlin punkten mit einem breiten Spektrum kulinarischer Hochgenüsse.

Für einen leicht bitteren Beigeschmack sorgt die erschreckend geringe Anzahl von Frauen, die in diesem Jahr einen Stern für sich verbuchen konnten. Von 309 deutschen Sternen gingen nur zehn an Frauen. Die Gründe sehen Experten vor allem in den Arbeitszeiten der Köche und in der vorherrschenden männlichen Dominanz. Auch die schweren Arbeitsbedingungen und der Umgangston könnten Gründe dafür sein.

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