Mecklenburg-Vorpommern ist Vorreiter beim digitalen Meldeschein

Endlich ist es soweit. Mecklenburg-Vorpommern hat als erstes Bundesland den digitalen Meldeschein in der Hotellerie eingeführt. Damit profitieren die Gäste zukünftig von einem deutlich vereinfachten Check-in-Prozess.

Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern bietet seinen Gästen einen völlig neuen Service. Hier dürfen sie zukünftig digital einchecken und brauchen keine Papiere mehr ausfüllen. Damit wird an der Ostseeküste bereits ein neues Zeitalter in der Hotellerie eingeläutet.

Digitale Unterschrift ausreichend

In den Hotels Mecklenburg-Vorpommerns können die Gäste laut Gesetz nun digital einchecken. Die digitale Unterschrift wird beim Anmelden der handschriftlichen gleichgesetzt. Im GreenLine Hotel Haffhus in Ueckermünde wurde die Gesetzesänderung bereits Anfang Mai präsentiert. Damit dringt das erste Bundeland in völlig neue Gefilde vor.

Der Dehoga hatte sich bereits vor einiger Zeit für eine Vereinfachung der Meldemodalitäten ausgesprochen und begrüßt diese Neuerung in Mecklenburg-Vorpommern.

Bislang war davon auszugehen, dass die Einführung eines digitalen Check-in-Verfahrens einer Änderung des Meldegesetzes bedarf. Diese könnte nur im Bundestag verabschiedet werden. Doch Mecklenburg-Vorpommern zeigt, dass die Digitalisierung in der Hotellerie auch auf Landesebene durchgesetzt werden kann. Die Politiker des Bundeslandes gaben zu, dass dieser Prozess mit einigem Aufwand verbunden wäre, sich dieser aber unbedingt lohnen würde. Letztendlich profitiert das Bundesland davon, wenn mehr Touristen den neuen Komfort genießen.

Neue Technik sorgt für Datenschutzkonformität ganz im Sinne der Umwelt

Der Einsatz entsprechender Technologien ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung in der Hotellerie. Diese müssen den aktuellen Datenschutzrichtlinien zu 100 Prozent entsprechen.

Die Digitalisierung des Check-in-Prozesses bedeutet einen verbesserten Service für die Gäste, gleichzeitig aber auch eine Entlastung der Umwelt. Knapp 1,5 Milliarden Formulare kamen in den vergangenen zehn Jahren bei den Anmeldungen der Gäste in den Hotels zusammen. Diese mussten jeweils ein Jahr aufbewahrt werden und für staatliche Organe zugänglich sein. Innerhalb von drei Monaten nach Ablauf dieser Zeit hatte die Vernichtung zu erfolgen.

Mecklenburg-Vorpommern geht mit gutem Beispiel voran und entlastet damit Gäste, Servicepersonal und vor allem die Umwelt. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann der Hotelmeldeschein aus Papier endgültig ausgedient hat.

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