Liegt ganzjährige Außengastronomie im Trend?

Der Platz an der Sonne ist natürlich gerade im Sommer sehr beliebt, doch auch in den Wintermonaten kann ein gemütlicher Platz im Außenbereich gute Umsätze generieren. Allerdings nur wenn der Gastronom weiß, wie man's macht.

In vielen etablierten Gastronomiebetrieben wird der Außenbereich noch immer eher stiefmütterlich behandelt, dabei steckt hier viel Potenzial, sind sich Gastro-Experten sicher. Was im Sommer noch sehr leicht erscheint, lockt das Wetter ja da schon Gäste ganz von allein auf die Terrasse, wird im Winter zur echten Herausforderung. Hier hilft es, gut zu planen und klug zu investieren. Waren es vor einigen Jahren noch etwa 10 Prozent des Umsatzes, die durch den Außenbereich eingefahren wurden, können es heute locker 40 bis 50 Prozent des Umsatzes sein.

Sinnvolle Investitionen für den Außenbereich

Alles was es für die Umsetzung braucht ist eine ausreichend große Terrasse mit einem guten Sitzplatzangebot. Wer in 100 bis 300 Sitzplätze investiert für den lohnt sich diese Ausgabe rein rechnerisch, laut Experten, schon nach zwei Jahren. Gefragt sind hier bequeme Sitzplätze am besten aus Textilstoffen. Die trocknen schnell und sind sehr robust. Lounge-Möbel haben ausgedient, denn die gemütlichen Sitzecken nehmen einfach zu viel Platz weg. Stattdessen sind individuelle Möbel gefragt, am besten angepasst an das Design des Gastrobetriebs. Da darf es ruhig etwas bunter zugehen, langweiliges Grau in Grau war gestern.

Am lukrativsten ist es außerdem verschiedene Tischgrößen anzubieten, damit nicht am Ende ein Pärchen einen ganzen Sechsertisch besetzt. Außerdem ist es für die Herbst- und Wintersaison natürlich sinnvoll, draußen für eine angenehme Wärme zu sorgen. Dazu gehört ein Dach über dem Kopf, um vor Wind und Regen zu schützen. Außerdem sind Heizstrahler oder eine Kaminecke eine schöne Einladung an die Gäste, raus an die frische Luft. Alternativ können auch kuschelige Decken und Felle auf den Sitzen für eine wohlige Atmosphäre sorgen und den Gast nach draußen locken.

Skiresorts machen es vor, der Gastwirt in der Stadt darf nun ruhig nachlegen. So klappt es auch mit der kompletten Auslastung aller Flächen die zur Gastronomie gehören und das vollkommen saisonunabhängig.

Bildurheber: luchschen / 123RF Standard-Bild

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