Komfortable Personalzimmer für die Mitarbeiter-Bindung in der Hotellerie

Allein in Österreich gibt es 45.000 Arbeitssuchende für den Tourismussektor und trotzdem herrscht in der Hotellerie und Gastronomie ein riesiger Konkurrenzkampf um Fachpersonal. Je besser der Mitarbeiter ausgebildet ist, desto wertvoller ist er für das Unternehmen. Und das muss ihm schon etwas bieten, um ihn zu halten.

Neben einem angemessenen Gehalt und ausreichend Ruhezeiten gehört zum besonderen Mitarbeiterservice neuerdings auch eine komfortable Form der Unterbringung. Vorbei sind die Zeiten von stickigen kleinen Buden mit Hinterhofcharme und einem gemeinsamen Badezimmer auf dem Flur. Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen und auch alle ihre Sachen unterbringen können. Der neue Standard ist deshalb ein Zimmer mit 20 bis 25 Quadratmetern Fläche, einer Kochnische und einem eigenen Badezimmer. Manche Hotels gehen aber noch einen Schritt weiter und bieten zum Beispiel ein eigenes Fitnesscenter an oder die zeitweise Nutzungs des Spa-Bereichs. Alles zum Wohle des Mitarbeiters, denn nur wenn der sich wohlfühlt und ausruhen kann, dann ist er dem Betrieb nützlich und nur dann wird er auch lange vor Ort bleiben.

Wo Mitarbeiter sich wohlfühlen, da wollen sie lange bleiben

Ansonsten kann es leicht passieren, das gut ausgebildeten und zuverlässiges Fachpersonal abgeworben wird und sich dort einen neuen Arbeitsplatz sucht, wo die eigenen Bedürfnisse ernst genommen werden und man sich eben einfach fast wie zu Hause fühlt. Das wissen auch die Hotels und deshalb sind sie gerne bereit, zu investieren und die eigenen Möglichkeiten zugunsten des Personals voll auszuschöpfen. Wer das bislang noch versäumt hat, der holt es nach. Gerade jetzt ist dafür ein guter Zeitpunkt, denn nach wie vor sind viele Stellen unbesetzt und das werden sie vielleicht auch noch lange bleiben, wenn sich nicht das passende Personal findet. Und das möchte erst einmal gelockt werden und ist das geschafft, geht es darum langfristig zu denken und zu planen, damit das Personal auch lange bleibt.

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