KI in der Gastronomie gefragt

Inzwischen gibt es viele Einsatzmöglichkeiten für künstliche Intelligenz (KI). Aber wo wird sie wirklich gebraucht und an welchen Schnittstellen sind Menschen für Kreativität und Service gefragter denn je?

Die Einsatzmöglichen von KI reichen von Logistikaufgaben über Produktionstätigkeiten bis hin zur Gastronomie. Hier kommen die unterschiedlichsten Systeme zum Tragen, je nachdem ob es eher um Analysen des Marktes und der Wettbewerber geht oder um den konkreten Einsatz von Robotersystemen in der Küche oder im Service. Erste Ansätze, die gibt es bereits seit Jahren und sie sind äußerst vielversprechend. Wie zum Beispiel den „robotic chef“ aus dem Hause Aitme, der aktuell in Berlin seinen Einsatzort hat. Er ist in der Lage, unterschiedliche Gerichte in einer Pfanne zuzubereiten. Dafür braucht er einen relativ übersichtlichen Standort, die passenden zurechtgeschnittenen Zutaten und Schüsseln zum Anrichten. Alle Gerichte können einprogrammiert werden, eine Pause braucht der Koch natürlich nicht. Ein spannender Versuch, jedoch nach wie vor eine Seltenheit. Ohne Hilfe kommt der Roboter nämlich nicht zurecht. Er braucht regelmäßige Wartungen und Lieferungen. Ähnlich geht es auch dem fahrenden Tablet in niedlicher Tieroptik, das in einem Restaurant seine Dienste tut und damit das Servicepersonal ersetzt. Auch hier geht nichts ohne feste Befehle und, ab und an, der Hilfe von Menschen.

Das eigene Potenzial ausschöpfen

Intelligent zwar, jedoch nicht unfehlbar und vollkommen autark. So ließe sich die Aufstellung der neusten KI-Systeme wohl am treffendsten beschreiben. In einer ganz anderen Sparte ist Tastewise unterwegs. Es analysiert Speisekarten und Websuchen nach den angesagtesten Gerichten und gibt die Ergebnisse direkt an den Koch weiter, der daraus dann neue gefragte Menüs für seine Speisekarte kreieren kann. Währenddessen analysieren Winnow und Kitro die Küche, immer auf der Suche nach Zutaten kurz vor dem Ablaufdatum, um Abfälle zu vermeiden und nachhaltiger zu haushalten. Das spart Abfall, Geld und ist gut für die Umwelt. Wichtig bei all den Neuigkeiten auf dem Technikmarkt ist immer vorab zu gucken, ob KI zum eigenen Bedarf passt, eine Lücke zu füllen ist, beim Personal Anknüpfungspunkte zu finden sind und sich dementsprechend ihre Anschaffung lohnt.

Bildurheber: mast3r

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