Ist Franchise das Richtige für mich?

Franchise ist die Chance, in ein bereits etabliertes und erfolgreiches Geschäftsmodell einzusteigen. Doch nicht immer sind Franchise-Nehmer wirklich glücklich mit ihrer Entscheidung. Wahrscheinlich deshalb, weil sie sich vorab über einige Punkte keine ausreichenden Gedanken gemacht haben.

Grundsätzlich bietet es viele Vorteile, als Franchise-Nehmer in ein bestehendes Restaurantkonzept einzusteigen. Die Bekanntheit der Kette verhilft Neulingen am Markt schnell zur notwendigen Aufmerksamkeit. Außerdem ist für Werbung, Ausstattung und Konzeption bereits gesorgt. Speisekarten sind in Franchise-Ketten ebenso einheitlich ausgeführt, wie die Einrichtung von Gastraum und Küche. Selbst die Anordnung der Theke und die Art der Werbung folgen einem festgelegten Muster. Abweichungen sind ausdrücklich nicht erwünscht und vertraglich sogar vollkommen ausgeschlossen. Das macht es für Franchise-Nehmer leicht, denn sie müssen sich kaum eigene Gedanken zur konzeptionellen Umsetzung ihres Restaurants machen.

Herausforderungen meistern

Was für den einen ein Vorteil ist, das kann sich für den anderen als große Herausforderung zeigen. Schließlich sind viele Restaurantgründer langfristig nicht gewillt, sich sämtliche Entscheidungen abnehmen zu lassen. Irgendwann wächst der Wunsch, etwas „Eigenes“ für sich zu haben. Außerdem ist es notwendig, Absprachen einzuhalten und zu lernen, wie Franchise genau funktioniert. Die Mitarbeiter wollen ebenfalls motiviert werden, um ihre Arbeit auch gut zu verrichten. Schlussendlich bedarf es dem nötigen Know-how, um wirtschaftlich zu arbeiten, die Finanzen im Blick zu haben und auch das Marketing erfolgreich umzusetzen.

Eine vorherige Marktanalyse hilft dabei, die eigenen Chancen vor dem Start richtig auszuloten und den perfekten Standort für das neue Franchise-Unternehmen zu finden. Die meisten Franchise-Geber bieten spezielle Workshops an, in denen sie Einsteigern all das zeigen, was es braucht, um erfolgreich zu werden. Alles was man dann noch mitbringen muss ist das nötige Kleingeld, denn kostenlos ist der Start natürlich nicht. Neben den Fixkosten für Ladenmiete, Warenbestellungen, Löhnen und Ähnlichem verlangen Franchise-Geber eine Art Ablösesumme zur Nutzung ihres Namens, bevor es überhaupt losgehen kann.

Bildurheber: kritchanut / 123RF Standard-Bild

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