Gastronomen entdecken iPad als Kassensystem

iPad als Kassensystem: Spezialanwendung Gastronomie

Tablet-PCs, im Konkreten das iPad, nehmen nun auch Einzug in die Warenwirtschaft und den Kassenbereich – unter anderem in der Gastronomie. So gibt es heute professionelle, Mehrplatz-fähige Kassensystem-Software für das iPad, die inklusive einem webbasierten Backoffice in der Cloud realisiert wird.

Kassensystem, Warenwirtschaft, die Steuerdaten: Einzelunternehmer sträuben sich auch heute noch, wenn es um den “kompletten Eintritt in die Cloud” und damit die Preisgabe des Wert schöpfenden Herzstücks der eigenen Unternehmung geht. Daher haben die Anbieter solcher Lösungen noch nicht den Massenmarkt erreicht. Nun werden aber die Verlockungen in Sachen Flexibilität, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit des eigenen Betriebs immer verlockender. So zieht auch die Innovation von Bastian Schmidtke und Jakob Schreyer immer mehr Interessenten an. Deren Idee: der Einsatz von smarten “Apple-Geräten” am point of sale in der Gastronomie. Als 2010 das iPad auf den Markt kam, ergriffen Schreyer und Schmidtke die Chance und kombinierten ihre unterschiedlichen Talente zur Entwicklung eines  iPad-Kassensystems für die Gastronomie. Die Mission: eine intuitiv bedienbare, flexible und vergleichsweise sehr günstige Kassenlösung, die sich an den Bedürfnissen einer effizient-modernen Gastronomie ausrichtet: die Kassensystem-App “orderbird” war geboren.

“Orderbird” soll gemäß den Gründern mehr sein als ein reines Kassensystem. Schreyer und Schmidtke sehen als Vision eine Kommunikationsplattform, die wichtige Entscheider in der Gastronomie zusammenbringe, so die Computerwoche. Demmach gehöre die Integration des Gastes, in welcher Form auch immer, dazu. Schon heute hat sich in manchen Städten das Bild der Gastronomie-Kasse stark verändert: Servicekräfte mit iPad und iPhone seien nunmehr wie selbstverständlich, so die Computerwoche. Heute nutzen über 1500 Kunden “orderbird”, so der Anbieter. Viele davon sind Restaurant-Besitzer oder die Betreiber von Cafés, Bars, Clubs, Eisdielen oder Biergärten. Im Mac-AppStore seien bereits über 20.000 Downloads für orderbird gezählt worden. Quelle: computerwoche.de

Infos zum Start bzw. Pilotprojekt für Ihre Gastronomie: Das orderbird-Starterpaket kommt vom Anbieter fertig konfiguriert zwar ohne iPad, dafür aber mit Lizenz, Co-Hardware wie Drucker und Router sowie dem Versprechen der Schulung, Konfiguration, Optimierung und Programmierung einer Speisekarte. Darüber hinaus gebe es eine telefonische Betreuung rund um die Uhr als Holine. Der Preis: knapp 1000 Euronen.

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