Bunte Lichter, außergewöhnliche Formen und ein ganz eigenes Ambiente zeichnet Paris aus. Ein farbenfrohes Riesenrad Hotel würde sich also perfekt ins Bild einfügen. Kreativität kennt schon fast keine Grenzen mehr.
Außergewöhnliches aller Art gibt es bereits in der weltweiten Hotelbranche. Aber was sich 3 Pariser Architekten des Société de Conception d’Architecture et d’Urbanisme, kurz SCAU, nun ausgedacht haben, ist wohl einzigartig. Ein neues Hotel soll in Frankreichs Hauptstadt entstehen. Allerdings wird es auf den ersten Blick weniger an ein Hotel als an eine große Kirmes erinnern. Es soll in Form eines Riesenrades gebaut werden.
So soll das Riesenrad Hotel aussehen
Ein bewohnbares Riesenrad hört sich im ersten Moment sehr utopisch an. Aber was sich die drei Pariser Architekten ausgedacht haben, wirkt bereits mehr als realistisch. Sie wollen in jeder Gondel Zimmer unterbringen. Mit einem Durchmesser von 3,60 Metern ist die Schlafgondel gar nicht so klein. Dazu gehört eine weitere Kabine, die ein kleines Bad beinhaltet. Der Zugang soll über eine Schleuse erfolgen.
Besonderes Highlight
Da sich das Riesenrad Hotel kontinuierlich dreht, erhalten die Gäste eine ständig wechselnde Aussicht. Der Standort ist geradezu perfekt gewählt. Denn das Hotel soll direkt an der Seine stehen. Die Wasserkraft soll genutzt werden, um die Batterie aufzuladen, durch die sich das Hotel dreht. Die Gäste müssen allerdings mit einer kleinen Einschränkung rechnen. Sie können ihre Zimmer nur alle halbe Stunde betreten oder auch wieder verlassen – immer dann, wenn sich das Riesenrad einmal komplett gedreht hat.
Wechselnde Standorte
Das Riesenrad Hotel wird sehr flexibel gebaut werden, denn es muss nach französischer Gesetzeslage seinen Standort alle sechs Monate verändern. Dies soll über eine bootähnliche Konstruktion gelöst werden.
Mit Kosten zwischen 300 und 400 Euro pro Nacht wird sich das Riesenrad Hotel im oberen Preissegment ansiedeln. Aber für ein solch spektakuläres Vergnügen werden Gäste diesen Preis sicher gern zahlen.
Bilder gibt es auf der Webseite der Architekten www.scau.com