Hotel-Flatrate als neuer Trend für die Tourismusbranche?

Schweizer Tourismusexperten wollen mit einer neuen Idee mehr Menschen anziehen. Eine Hotel-Flatrate soll auch Kurzentschlossene animieren, in einem der teilnehmenden Hotels besonders günstig zu buchen.

Eine Hotel-Flatrate soll zukünftig in manchen Schweizer Hotels die Auslastung verbessern. Allerdings ist diese Flatrate für die Reisenden an einige Bedingungen geknüpft. Ob dieses neuartige Konzept jedoch der erhoffte „Motor“ für die Hotellerie wird, bleibt abzuwarten.

Hotel-Flatrate für 99 Franken

Eigentlich klingt das Angebot ziemlich attraktiv. Aber die zahlreichen Bedingungen dahinter machen es dem Verbraucher nicht gerade leicht, den eigentlichen Wert der Übernachtungs-Flatrate sofort zu erkennen.

Allerdings ist diese Übernachtungs-Flatrate nicht für alle Hotels geeignet. Mit dem Konzept wollen die Entwickler der Idee die Auslastung der Hotels steigern und gleichzeitig den Kunden besonders attraktive Angebote machen.

Bindung für mindestens 3 Monate

Wer sich für dieses neuartige Angebot entscheidet, geht einen Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 3 Monaten ein. Dafür erhält der Kunde aber die Möglichkeit, in den teilnehmenden Hotels besonders günstig, und vor allem auch sehr kurzfristig, zu übernachten. Damit die Flatrate für beide Seiten attraktiv ist, ist sie an verschiedene Bedingungen geknüpft.

Fixer Reisepartner vorausgesetzt

Die Flatrate kostet in der Startphase 99 Franken. Aber das Konzept verlangt einen fixen Reisepartner, der ebenfalls die Flatrate für 3 Monate buchen muss. Damit steigt der Preis auf knapp 600 Franken für die 3 Monate.

Bislang gilt das Angebot für sieben Bündner Hotels. Eine Ausweitung ist geplant.

Die Flatrate-Kunden zahlen nur in der ersten Nacht ihrer geplanten Ferien den attraktiven Flatrate-Preis. Die zweite Nacht kostet dann wieder den regulären Preis. Ob das Unternehmen Flatnap mit seiner Idee Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Für die Hotels könnte es aber eine gute Möglichkeit sein, die Auslastung zu optimieren und zusätzliche Leistungen anzubieten.

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