Hier lernt die künftige Hotel-Elite ihr Handwerk

Die EHL in Lausanne gehört zu den weltweit besten Hotelfachschulen. Hier lernen mehr als 2600 Studenten aus aller Welt ihr Handwerk und das so perfekt, dass sie später einfach in den besten Hotels arbeiten können. Kein Wunder, dass die Schüler aus insgesamt 107 Ländern in die Schweiz kommen.

Perfektion bis ins Detail. Kein Saum darf zu kurz sein, keine Krawatte schief sitzen und kein Absatz zu hoch sein. Wer in Lausanne an der EHL lernt, der bekommt gleich von Beginn an vorgelebt, wie das äußere Auftreten das Tun bestimmt und wie wichtig selbst die kleinsten Dinge sein können, um im Großen und Ganzen zu bestehen. Die Arbeit in der Hotelbranche ist schwer, der Gast fordert neben dem guten ersten Eindruck auch das perfekte Können, und die Konkurrenz um die besten Arbeitsplätze auf der Welt ist enorm groß.

Wer aber einen Abschluss an der EHL in der Schweiz vorweisen kann, der hat zumindest den Fuß schon in der Tür, denn die zukünftigen Arbeitgeber wissen, keine Schule ist so elitär und bildet so gekonnt aus, wie diese. Studenten sind hier durchschnittlich 22 Jahre alt, wenn sie einen Abschluss erwerben.

Keine Angst vor Veränderungen zeigen

Die Bewerbungen sind hart. Die rund 1000 Bewerber jedes Jahr müssen zunächst Prüfungen absolvieren, bevor sie überhaupt in die nähere Auswahl für einen Studienplatz kommen. Am Ende schaffen es immerhin 300 von ihnen. Und die hohen Ansprüche lassen während des Studiums an sich auch nicht gerade nach.

Fernstudium ebenfalls möglich

Und weil man an der Elite-Hotelfachschule natürlich auch den Hotelbereich ständig beobachtet und sich daran orientiert gibt es neuerdings neben der normalen Ausbildung noch eine weitere Möglichkeit: Den Master via Fernstudium zu machen, neben dem Beruf und so nicht Gefahr zu laufen, die Karriere unterbrechen zu müssen, sondern diese einfach weiter auszubauen. Außerdem streckt Lausanne seine Fühler auch in andere Gebiete der Welt aus. Nach Asien zum Beispiel wo es erste Pläne gibt, einen neuen Campus zu gründen um näher dran zu sein an der Branche und an den Möglichkeiten. Angst vor Risiken bei derlei Unternehmungen hat man indes nicht, denn die gehören zum Wachstum einfach dazu, ist sich der Schuldirektor Michel Rochat sicher.

Burheber: auremar / 123RF Lizenzfreie Bilder

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