Granola für die Gäste selbst machen (inkl. Rezept)

Vegane Gerichte dürfen auf keiner Speisekarte fehlen. Denn die Nachfrage der Gäste steigt. Immer öfter treffen sie auf Granola, das sich bereits in vielen Lokalen einen festen Platz auf der Karte erobert hat.

Regional, frisch und möglichst pflanzlich sollen die Gerichte auf der Speisekarte des Lieblingsrestaurants sein. Die vegane Küche hält hier viele Möglichkeiten bereit. Eine neue Frühstücksspeise ist Granola, das schon viele Fans gefunden hat.

Vegane Küche trifft den Zahn der Zeit

Musste es noch bis vor kurzem ein leckeres Müsli zum Frühstück sein, verlangt es heute immer mehr Gästen nach Granola. Von den Zutaten her ähneln sie sich tatsächlich sehr. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied. Müsli wird aus losen Haferflocken, verschiedenen Körnern und anderen Zutaten wie Schokolade oder Trockenfrüchten zusammengestellt. Granola hingegen sieht eher klumpiger aus. Die Müslialternative besteht aus knusprigen Klümpchen, die aus verschiedenen Flocken, Nüssen und Früchten gemacht werden. Auch hier können weitere Zutaten hinzugefügt werden. Besonders beliebt sind Zimt, Vanille und Schokolade.

Im Gegensatz zum Müsli ist Granola viel knuspriger. Die Zutaten werden mit Honig vermischt und zu kleinen Klumpen geformt. Anschließend werden sie im Ofen gebacken, bis sie schön knusprig sind. Sie können mit frischen Früchten und Nüssen wunderbar angerichtet werden.

Hausrezept bringt Vorteile

Wer sich entschließt, Granola auf die Frühstückskarte zu setzen, hat die Wahl zwischen dem gekauften Fertigprodukt oder einer Eigenkreation. Fertiges Granola ist im Handel meist nur mit nicht unbeträchtlichem Zuckerzusatz erhältlich. Wer sich selbst ausprobiert, hat hier viele Möglichkeiten zu variieren und besser auf die Wünsche der Gäste einzugehen. Größere Portionen lassen sich vorproduzieren und gut lagern.

Als Grundrezept werden Flocken (Hafer, Buchweizen oder Dinkel) mit Nüssen, Trockenfrüchten, Samen, Kernen und gegebenenfalls mit Schokolade vermischt. Die Zutaten lassen sich gut variieren. Hinzu kommt eine Prise Salz. Honig oder ein Ersatzprodukt wird in der Zwischenzeit mit Kokosöl oder Butter vorsichtig erhitzt. Anschließend wird die gesamte Mischung mit den geschmolzenen Zutaten vermischt und auf dem Backblech verteilt. Die Backzeit beträgt bei 180°C etwa 10 Minuten. Danach wird gewendet und nochmals 10 Minuten gebacken. Nun muss das Granola nur noch gut abkühlen, um danach zerkleinert und in verschließbare Behältnisse gefüllt zu werden.

Wer Granola anbietet, kann es mit frischen Früchten, Joghurt, Milch oder Apfelmus servieren. Die vegane Variante weicht auf rein pflanzliche Produkte wie Hafermilch aus. Granola kann eine große Bereicherung auf jeder Karte sein. Auch für ein Buffet eignet es sich sehr gut. Die Gäste können sich dann ein ganz individuelles Topping zusammenstellen.

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