Gastronomisches Raumdesign: Funktionalität und Gemütlichkeit

Der erste Eindruck ist entscheidend. Dies gilt in vielerlei Hinsicht. Sobald ein Gast das Restaurant betritt, muss ihn das Raumkonzept überzeugen. Es muss mit den Vorstellungen, die der Gast im Vorfeld hat, harmonieren oder diese idealerweise übertreffen.

Sobald die Idee für die Eröffnung eines Gastronomiebetriebes im Kopf ist, entstehen gewisse Wünsche, was die Gestaltung betrifft. Das Raumdesign soll die Gäste überraschen und begeistern und gleichzeitig eine Symbiose aus kulinarischen Genüssen und Wohlfühlambiente schaffen.

Das perfekte Raumkonzept als großer Schritt zum unternehmerischen Erfolg

Wie wichtig die Raumgestaltung für die Gäste tatsächlich ist, lässt sich anhand einer aktuellen Umfrage von Bookatable by Michelin sehr gut erkennen. Die Befragten waren sich einig, dass Raumdesign und Küche eine Einheit bilden müssen. Ganze 80 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass ihnen die Gestaltung des Lokals wichtig sei. Das Erscheinungsbild des Restaurants wird von 29 Prozent der Befragten als Aushängeschild des Gastronomiebetriebes betrachtet.

Auch wenn wir jetzt nicht auf alle ermittelten Zahlen eingehen, wird doch klar, dass ein gelungenes Raumkonzept maßgeblichen Anteil am unternehmerischen Erfolg des Betriebes hat. Idealerweise harmoniert es perfekt mit den angebotenen Gerichten und schafft ein Ambiente, in dem sich Gäste und Angestellte gleichermaßen wohlfühlen. Die größte Herausforderung bei der Einrichtung ist die geschickte Kombination aus Funktionalität und Gemütlichkeit. Die Gäste wünschen sich ein Wohlfühlambiente, das auf keinen Fall zu kalt gestaltet werden darf.

Natürliche Materialien und harmonische Dekoration

Natürliche Materialien wie Holz, Stein und Glas liegen beim Interieur voll im Trend. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Möbel eher rustikal oder modern gehalten sind. Sie sollten aber unbedingt das kulinarische Konzept ergänzen. Auch mit Dekoration braucht niemand sparen. Allerdings sollte sie so gestaltet sein, dass sie einen Blickfang bildet, aber keinen größeren Arbeitsaufwand bedeutet.

Es müssen nicht unbedingt Designer-Möbel sein, wie die oben genannte Umfrage belegt. Denn 52 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass ihnen diese Art von Möbeln zwar gefällt, aber im Restaurant nicht notwendig ist. Nur 14 Prozent empfanden Designer-Möbel als passend, um den individuellen Stil des Lokals zu unterstreichen.
Letztendlich sollte das Raumdesign zum Gesamtkonzept passen und den Gästen schon beim Eintreten ein Wohlgefühl vermitteln.

Bildurheber: teamtime

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