Gastronomie-Konzept 2.0: Digital gesteuerte Burger Lounge

Byte Burger, Berlin

Inmitten Berlins haben wir eine Gastronomie-Location 2.0 gefunden. Das Lokal Byte Burger bezeichnet sich dort selbst als Burger-Manufaktur und ist wohl der erste digital organisierte American-Frikadellen-Palast der Hauptstadt. Als wichtigsten Leitfaden postuliert Geschäftsführer Torsten Spörl die Abkehr vom Fast-Food-Gedanken hin zur Burger-Delikatesse.

Man nehme ein altes Erfolgskonzept, verpacke die Philosophie ansprechend, handle danach und kreiere somit einen neuen Trend. So geschehen in der Byte Burger Gastronomie GmbH in Berlin, die den guten, alten Hamburger eine Renaissance erleben lässt. Zelebriert werde der Burger hier und zwar angemessen der Kultur und Lifestyle des 21. Jahrhunderts. Ergo, so die Verantwortlichen, mit höchsten Ansprüchen an Fleisch und Zutaten. Vor allem der Begriff des Fast Food ist ein absoultes No-Go in dem innovativen Burger-Palast. Die Location besticht im Lounge-Stil, die Küche mit Glasfront und einer digitalen Steuerung von Sound und Licht per Videoleinwand nach Stimmung und Tageszeit machen einen futuristischen Eindruck. Diverse 2 x 120 Zoll Videoscreens zeigen zur Unterhaltung wechselnde Programme.

Es gibt keine klassisch-physischen Speisekarten mehr. Bestellungen laufen im Byte Burger ganz modern per Tablet-Computer und damit direktem, bedienungslosen Draht zur Küche. Dennoch gibt es freilich Servicekräfte, die zum Essen oder im Einzelfall auch schon davor Getränke bringen, die digital geordert wurden. Dem nicht so tabletaffinen Kunden steht der Service darüber hinaus hilfsbereit zur Seite – nicht jeder orientiert sich sofort an der interaktiven Bestellung 2.0. Jedes Gericht sei elektronisch visuell zu begutachten und in fünf Landessprachen erläutert. Als besonderer Kundenservice offerierendie Berliner besondere Angebote für Hunde.

Geschmacklich variieren die Berliner Burger-Macher geograpisch. Amerika heiße der traditionelle Hamburger, so eine Presseveröffentlichung. Der Österreich bereg Bergkäse, Bacon, Cumberland Sauce und Walnusssplitter. Und der Frankreich versuche mit intensivem Roquefort-Käse und Birnenchutney zu überzeugen. Es gibt Burger vom Rind, vom Lamm, Huhn, Schwein oder mit Fisch. Oder auch als vegetarische, vegane oder glutenfreie Varianten. Darüber hinaus orientieren sich die “Byte Burgers” am Mutterland der Burger und servieren als Burger-Alternative im US-Stil Steaks, Salate, hausgemachte Kuchen und Eis sowie diverse Milkshakes.

Geniale Marketing-Idee “Bill-on-fire”

Als besonderen Attraktor haben sich die Byte Burger Macher etwas Besonderes einfallen lassen udn erzielen mit kleinem Aufwand maximale Wirkung. Jeden Donnerstags gibt es die sogenannte “Bill-on-Fire-Party. Hier wird um 21:30 Uhr eine per Los ermittelte Rechnung offiziell verbrantt und dmait egalisiert. Vor allem an Donnerstagen sei daher eine explizite Platzbuchung anzurtane, so Geschäftsführer Torsten Spörl.

Wer sich das jetzt mal anschauen möchte – entweder als inspirierendes Gastronomiekonzept oder Gourmet-Reiseziel: Hier geht es online zu Byte Burger.

 

Ähnliche Beiträge

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.