Gastro-Pop-Up: Risikoarmer Markttest

Gerade jetzt bescheinigen Experten cleveren Pop-Up-Restaurants eine blühende Zeit. Sobald der nächste Lockdown geschafft ist kann es losgehen mit einem einzigartigen wie genialen Konzept: Dem vorübergehend angesagten Szenelokal.

Pop-Ups bieten Gründern tolle Möglichkeiten. Sie können sich selbst, ihre Küche und die Location erproben, ohne dafür ein hohes finanzielles Risiko einzugehen. Sie können Gäste mit ihrem einzigartigen Konzept locken, voll reinspringen in die Rolle des Restaurantleiters oder Kochs, den Behördendschungel meistern und etwas Cooles kreieren. Nach ein paar Tagen, Wochen oder Monaten schließt der Laden wieder und zurück bleibt ein Betreiber, der um viele Erkenntnisse und Erfahrungen reicher ist. Erst dann kann er entscheiden, ich bleibe in der Gastronomie und suche mir eine langfristige Lösung für meinen Gastro-Traum oder ich bin damit nicht auf der erhofften Erfolgswelle geritten und lasse lieber die Finger von weiteren Anlaufversuchen. Manch einer ist gar so begeistert vom kurzweiligen Pop-Up-Konzept, dass er gar nicht mehr davon lassen will und langfristig umherzieht, um die Menschen an immer neuen Standorten mit leckerem Essen zu begeistern. Die Wege sind vielfältig, das Vorgehen allerdings ähnelt sich deutschlandweit sehr.

Voller Tatendrang in eine neue Richtung aufbrechen

Zunächst geht es darum, eine geeignetes Konzept zu entwickeln. Dabei hilft ein kleiner Businessplan. Sind Mitarbeiter gefunden und Speisekarte erstellt, dann braucht es eine passende Location. Danach folgt der Papierkrieg mit den Behörden und schließlich das Marketing, denn ohne läuft fast nichts in der Szene. Neben Plakaten und Werbezetteln ist das Internet hier mittlerweile ein guter Helfer, um das eigene Konzept auch schnell bekannt zu machen. Die Laufzeit des Ganzen sollte natürlich im Vorfeld festgelegt werden. Diese richtet sich vor allem danach, über welchen Zeitraum die Location für den Laden zur Verfügung steht. Ist alles gemacht dann heißt es, den Gast überzeugen, Spaß haben und viel lernen. Dabei sind auch die Kunden immer bereit, selbst etwas Neues auszuprobieren und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Nur Mut!

Bildurheber: ammentorp / 123RF Standard-Bild

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