Gastgewerbe: Mehr Arbeitsplätze für behinderte Menschen schaffen

Der Fachkräftemangel ist vor allem in der Gastronomie und Hotellerie immer deutlicher zu spüren. Doch bislang werden nicht alle zur Verfügung stehenden Ressourcen genutzt. Die Einstellung behinderter Menschen könnte eine deutliche Entlastung sein.

Überall fehlen helfende Hände. Trotzdem wissen viele Gastronomen und Hoteliers gar nicht, dass die Lösung in der Schaffung integrativer Arbeitsplätze liegen kann. Sie scheuen den vermeintlichen Mehraufwand, ohne die mögliche Bereicherung in Betracht zu ziehen.

Gastgewerbe bietet große Chance für behinderte Menschen

Nur wenige behinderte Menschen sind bislang in der Gastronomie beschäftigt. Dabei schlummern hier unzählige Möglichkeiten, um ihnen die Chance für eine berufliche Eingliederung zu geben. Vor allem der allseits präsente Fachkräftemangel sollte dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderungen gezielt eingesetzt werden. Dadurch könnte sich eine Entspannung der aktuell sehr schwierigen Arbeitsmarktsituation im Bereich der Gastronomie und der Hotellerie einstellen.

Unterstützung durch landesweite Förderung

Wer als Arbeitgeber behinderte Menschen einstellt, profitiert außerdem von verschiedenen Fördermitteln, die das Land bereitstellt. Von Seiten des zuständigen Landesamtes für Gesundheit und Soziales heißt es, dass die zur Verfügung stehenden Fördermittel längst nicht ausgeschöpft werden.

Der Arbeitgeber könnte somit etwaigen Mehraufwand kompensieren und gleichzeitig zur Integration behinderter Menschen in den Arbeitsalltag beitragen.

Behinderte Arbeitnehmer als Bereicherung im Unternehmen

Die meisten behinderten Menschen wollen einfach nur als normaler Bestandteil der Gesellschaft betrachtet werden. Sie wünschen sich nichts mehr als ihren Teil im Arbeitsleben beitragen zu dürfen. Sie wollen eine Chance bekommen, um zu beweisen, dass sie durchaus in der Lage sind, eigenes Geld zu verdienen. Sie wollen ihre Fähigkeiten zur Verfügung stellen und zeigen, dass sie im Berufsleben bestehen können.

Es wäre eine absolut positive Entwicklung für beide Seiten, wenn mehr behinderte Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten. Oft verfügen sie über Fähigkeiten, die bislang unterschätzt wurden. Der Fachkräftemangel könnte zu einem Denkanstoß in die richtige Richtung beitragen.

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