Freizeitverhalten der Deutschen – was Hotelliers wissen sollten

Anlässlich der kürzlich stattgefundenen Phocuswright Europe Erlebismesse in Amsterdam stellte das Online Buchungs- und Verwaltungsportal bookingkit die aktuellsten Zahlen und Fakten zum Freizeitverhalten der Urlauber vor.

Der weltweit geschätzte Umsatz in der Erlebnisbranche liegt bei 100 Milliarden US-Dollar. Trotz dieser immensen Spannweite sind gerade einmal 25 Prozent der gesamten Branche digitalisiert. Das führt dazu, dass noch immer verlässliche Zahlen und Fakten zum Besucherverhalten fehlen. Ein Umstand, den das Online Buchungs- und Verwaltungsportal bookingkit nun ändern will und deshalb, pünktlich zur gerade geschlossenen Phocuswright Europe Messe, einige Trends und Fakten vorstellt. So verhält sich Otto-Normaldeutscher bei der Planung seines Urlaubs wie folgt: Er bucht etwa 4 Wochen im Voraus und entscheidet sich meist Samstags abends für ein endgültiges Reiseziel. Für ein Erlebnis seiner Wahl veranschlagt er dabei etwa 110 Euro, wobei die meisten Aktivitäten (nämlich 60 Prozent) online gebucht werden. Nicht nur Computer, auch Handys oder Smartphones sind dabei auf dem Vormarsch. Der Vorteil ist neben der Geschwindigkeit und der Verfügbarkeit rund um die Uhr auch noch ein anderer: Die Bezahlung ist dank Zahllösungen wie Paypal und Co denkbar leicht geworden. Für Selbstbucher locken außerdem Rabattaktionen und attraktive Gutscheine.

Live Exit Adventure oder Bouncing-House?

Bei all den Buchungsvorteilen ist es natürlich noch spannend zu erfahren, welche Aktivitäten in der Freizeit die meisten Besucher locken. Das sind neben Workshops und Kursen (die durchschnittlichen Ausgaben liegen hier bei 134 Euro) auch dem Ausleihen von Freizeitgeräten (147 Euro) auch das Segment Wellness und Lifestyle (87 Euro). Auf dem Vormarsch sind außerdem Escape Rooms. Dabei handelt es sich um ein etwa 45 minütiges Abenteuer für Personengruppen von zwei bis sechs Mitspielern, die in einen Raum eingesperrt werden. Dort müssen sie möglichst schnell Rätsel lösen, um dem Gefängnis zu entkommen. Eine Weiterentwicklung davon bietet der Berliner Erlebnisexperte Exit Live Adventures an. Hier erhalten die Spieler Virtual-Reality-Brillen, was den Spielspaß und Umfang noch einmal erhöht. Wem das trotzdem zu wenig Bewegung ist, der begibt sich in eines der unzähligen Jump-Houses und lässt auf überdimensionalen Trampolinen den Boden unter den Füßen verschwinden.

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