Franchise-Serie – Folge 3: Mit Nordsee „dein eigener Kapitän werden“

Schon jetzt existieren mehr als 100 Nordsee-Filialen überall in Deutschland und so gibt es sicher kaum jemanden, der noch nie einen Heilbutt oder ein Krabbenbrötchen von der „Fisch“-Kette probiert hat. Trotzdem sehen die Franchise-Geber noch Luft nach oben und werben kräftig um Nachwuchs hinter dem Tresen.

Das Konzept von Nordsee ist so simpel und speziell, dass es keine vergleichbare Kette dieser Art gibt. Bei Nordsee hat man sich auf den Verkauf von Fisch spezialisiert und das in Fast Food Manier.  Es gibt eine große Auslage voller Fischbrötchen, Pommes und Getränken zum Mitnehmen auf die Hand. Zusätzlich gibt es im Restaurant Sitzplätze. Hier werden überwiegend Fischteller mit unterschiedlichen Beilagen serviert. Diese gibt es als festes Menü, doch der Kunde darf auch selbst wählen, was er auf dem Teller haben will. Auch die Fischteller sind in wenigen Minuten frisch beim Gast. Damit das klappt und immer ausreichend Fisch in guter Qualität und zu einem bezahlbaren Preis vorhanden ist, braucht es ein cleveres Gesamtkonzept. Das erhalten Franchise-Nehmer natürlich mit auf ihrem Weg zum Fisch.

Die etwas andere Variante des Fast Food

Doch vor dem Start einer Karriere als Fischverkäufer geht es darum, seinen guten Willen zu zeigen und sich in die Kette einzukaufen. Das kostet 30.000 Euro. Dazu kommen Lizenzgebühren, die an den Umsatz gebunden sind und derzeit 5 Prozent betragen. Erst jetzt ist es möglich, sich die Rechte an den Rezepten, der Werbung und all dem anderen zu sichern, eben ein Teil der Nordsee-Gemeinschaft zu werden. Und das kann sich durchaus lohnen, denn die Kunden mögen den Fisch und sind gern bereit, sich für relativ kleines Geld eine gesunde Mahlzeit zu gönnen. Eben das etwas andere Kontrastprogramm zu Burgern und Pizza.

Grundvoraussetzung für alle Interessierten Franchise-Nehmer, man muss mindestens fünf Jahre lang eine Nordsee-Filiale führen und ein Eigenkapital von 150.000 Euro mitbringen. Sonst ist es nicht möglich, sich zu bewerben und in den ausgesuchten Kreis einzutreten. Den Erfolg oder Nichterfolg, den bastelt sich dann jeder Betreiber selbst. Das alles korrekt läuft und abgewickelt wird, darüber wacht der Franchise-Geber mit Argusaugen.

Mehr Informationen: www.nordsee.com/de/

zur Serie: 15 Franchise Systeme in der Gastronomie

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