Food Printing könnte ein neuer Trend werden

Unter dem Food Printing-Verfahren verstehen Forscher eine neuartige Druckmethode zur Herstellung von Lebensmitteln. Die Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen, doch schon jetzt sehen Entwickler darin eine innovative Technologie für die Küche.

Sogar bis zum Weltraum hat es die Food Printing-Technologie bereits geschafft. Hier forschen Wissenschaftler der NASA daran, mithilfe des Druckers leckere Lebensmittel für die Astronauten herzustellen, die es ihnen ermöglicht viel längere Aufenthalte im All zu bewerkstelligen ohne auf Lebensmittel verzichten zu müssen. Auf der Erde ist der Anspruch an das Gerät nicht ganz so hoch. Es soll, ähnlich wie damals die Mikrowelle, einfach mehr Innovation in die Küche bringen. Doch der Weg dahin ist noch schwer und das liegt in erster Linie in der Sache an sich begründet. Für den Druck von Essen braucht es nämlich Essen, genauer Lebensmittelpasten. Bislang verwendete man für die ersten Rohlinge Zuckerpaste. Das Ergebnis sah aus wie Essen, war aber ungenießbar. Es braucht also eine Art Brei der genauso schmeckt, wie das echte Essen und auch genauso bekömmlich ist. Für ein Gericht aus unterschiedlichen Komponenten benötigt der Druck also erst einmal eine Vorbereitung, um diesen überhaupt in ansprechender Weise auf den Teller zu bringen.

Hürden überspringen, besser vorbereiten!

Und dort angekommen, gibt es noch ein weiteres, großes Problem. Das Essen ist kalt. Es müsste also erst einmal erhitzt werden. Das würde bedeuten, mehr Zeit in der Küche verbringen und eben nicht das komplette Gericht „aus einer Hand“ zu erhalten. Dazu laufen nun erste Versuche eines Laserstrahls. Der könnte das komplette Menü auf die nötige Temperatur bringen und das sehr präzise und zuverlässig. Eine erste Idee ist also da. Diese findet auch bereits einige Nachahmer, doch bis zur Marktreife und Akzeptanz dieses Verfahrens dürfte es noch einige Zeit dauern. Hilfreich wäre es, wenn bis dahin alle Hürden genommen wären, das Essen frisch und warm auf den Teller zu bringen, um so, falls möglich, binnen Minuten eine ganze Familie mit den unterschiedlichsten Speisen zu verwöhnen. Eine echte Küchen-Revolution also. Die Mikrowelle hatte es schließlich bei ihrer Entwicklung vor mehr als 70 Jahren auch schwer, warum sollte es dem Food Printing da anders ergehen?

Bildurheber: sarsmis

2 Kommentare

  1. Auf den ersten Blick klingt das natürlich seltsam, aber wer hätte vor 20 Jahren jemandem geglaubt, der erzählt hätte, was wir heute alle über unser Mobiltelefon erledigen…

    1. Liebe Daphne,

      da hast du absolut Recht! Damals waren Handys unvorstellbar, heute ist es gedrucktes Essen. Klingt auch irgendwie komisch, etwas unnatürlich. Aber da hat jeder seine eigene Meinung zu.

      Liebe Grüße aus der Objektmöbel Journal Redaktion 🙂

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert