Food Courts: Gastro Welle im Einzelhandel

Was man vom blau-gelben Möbelhaus oder Galeria Kaufhof schon längst kennst, findet jetzt auch anderswo im Einzelhandel einzug: Restaurants, Bars und Cafés werden integriert in die Verkaufsflächen der Geschäfte.

Die Rede ist von sogenannten Food Courts, die vor allem in Einkaufszentren boomen. Gerade in Zeiten des steigenden Onlinehandels wird es für den Einzelhandel wichtiger denn je sich zu etablieren. Da kommen Restaurants und Cafés gerade recht, denn diese steigern den Umsatz der andern Geschäfte. So kommen Kunden zum Essen und kaufen dann auch gleich noch ein.

Essen außer Haus wird immer beliebter. Während 2009 der Gesamtumsatz der deutschen Gastronomie bei 63,3 Milliaden Euro lag, ist er 2017 bereits bei fast 80 Milliarden Euro. Ein Trend, den Händler ganz offensichtlich zu nutzen wissen. Und so wird die Kaffebar allmählich Pflicht und auch die Vielfalt neuer gastronomischer Angebote wie offene Küchen, vegane Restaurants oder Feinkost Abteilungen steigt.

Dies Verknüpfung von Einkaufen uns Essen machen sich Discounter wie Aldi mit einem neuen Pop-up-Bistro aber auch Edel Warenhäuser wie das KaDeWe in Berlin zu Nutzen. Aldi lockt mit günstigen Preisen wie 4,5 Euro für ein Hauptgericht oder 2  Euro für einen Nachtisch. Im berliner Edelkaufhaus KaDeWe stehen während dessen Champagner, Kaviar und Trüffel auf der Karte. Alles in allem wird hier ein doppeltes Geschäft gemacht: der Einzelhandel gewinnen Gäste und Kunden in einer Person.

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