Erwerb von Berufskleidung – Wer zahlt sie?

Berufskleidung macht die Identifikation mit dem Unternehmen einfacher und sie bietet dem Gast gleichzeitig den Überblick darüber, wer angestellt ist und an wen man sich bei Fragen wenden kann. Aber wer zahlt?

Doch längst nicht selbstverständlich ist die Annahme, dass jeder Chef einem die Berufskleidung kostenlos zur Verfügung stellt. Ganz im Gegenteil. Gesetzlich ist es so geregelt, dass sich Arbeitnehmer selbst um die Beschaffung der Berufskleidung kümmern müssen. Hier scheint es mehr eine großzügige Geste des Arbeitsgebers zu sein, wenn er die Kosten dafür übernimmt. Näheres regelt hier meist der Arbeitsvertrag. So gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Frage um die Kleidung zu lösen. Entweder es ist vertraglich festgesetzt, dass der Mitarbeiter selbst dafür zuständig ist. In diesem Fall kann der Arbeitgeber ihm aber mit einem angemessenen Gehalt entgegen kommen. Oder der Arbeitgeber zahlt die Kleidung, das ist natürlich gut für den Arbeitnehmer. Alternativ dazu kann man sich die Kosten auch teilen.

Die Do’s und Don’ts im Umgang mit Berufskleidung

Für die Pflege und den Ersatz defekter Kleidung ist allerdings dann der Arbeitgeber zuständig. So halten sich die Ausgaben in Grenzen und bleiben auf einem konstanten Niveau für den Arbeitnehmer. Der darf optional seine Berufskleidung auch in der Freizeit tragen, denn ein generelles Verbot hierzu gibt es in Deutschland nicht. Doch, wer macht das schon und fühlt sich nicht in den privaten Klamotten gleich viel wohler? Ist das Arbeitsverhältnis beendet ist es übrigens meist so, dass der Arbeitnehmer seine Berufskleidung wieder abgeben muss. Das signalisiert, dass Chef und Angestellter von nun an getrennte Wege gehen. Ist am Arbeitsplatz Berufskleidung übrigens gefordert, ist es nicht möglich sich die Kosten zu sparen und einfach in Jeans und Shirt zu kommen. Dann kann der Vorgesetzte auf angemessene Kleidung bestehen und diese einfordern.

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