Erste Co-Working-Küche in Wien eröffnet

In Österreichs Hauptstadt Wien hat ein ganz besonderer Ort seine Pforten geöffnet, eine Großküche die gleich von mehreren Restaurants und Food Trucks genutzt werden kann. Und die ersten Köche stehen bereits am Herd, begeistert über die vielen Möglichkeiten, die das Co-Working-Küchenkonzept bereithält.

Schon lange ist das Thema Co-Working in aller Munde. In vielen großen Städten gibt es Büros und andere Arbeitseinrichtungen, die von unterschiedlichen Firmen oder Selbstständigen geteilt werden. Der Vorteil ist, mehr Platz, viele Ansprechpartner gleich an den benachbarten Schreibtischen und natürlich die große Kostenersparnis, denn Arbeitsplätze können ganz schön ins Geld gehen.

Besonders, wenn es sich dabei um Küchen handelt, denn die unterliegen strengen Kontrollen und müssen eine Reihe von Auflagen erfüllen, die regelmäßig auf Einhaltung hin geprüft werden. Für Start-Up Restaurants, Food Trucks und kleine Szeneläden keine einfache Situation, denn Startkapital ist knapp und moderne Küchen gehen ganz schön ins Geld. Dabei muss das gar nicht so sein, denn professionelles Equipment, ein sauberer und großzügig eingerichteter Kochplatz und viel Expertise die gibt es bereits für 400 Euro im Monat. Das Unternehmen Herd macht das möglich.

Netzwerken und Kochen an einem Platz

Das hat jetzt mitten in Wien eine 700 Quadratmeter große Küche eingerichtet, voll ausgestattet und natürlich auch voll genehmigt. Sie befindet sich auf der Gudrunstraße Nummer 11 in 1100 Wien. Hier können künftig 30 Mitglieder gemeinsam kreative Speisen entwerfen und sie für ihre Gasträume oder Trucks entsprechend vorbereiten. Das spart jedem Einzelnen viel Gerenne und noch mehr Geld. Ein Aufwand also, der sich in Grenzen hält und gerade für Einsteiger eine ideale Lösung bietet. Das Unternehmen Herd nennt das Küchenkonzept kurzum „State of Art“. Neben der optimalen Infrastruktur ist das Ziel hierbei auch, die Mitglieder zu vernetzen und Know How zur Verfügung zu stellen.

Alles Faktoren, die gefragt sind und das Angebot komplettieren. Je nach benötigtem Arbeitsplatz gestalten sich die monatlichen Mietkosten. Ein Konzept mit Zukunft, wenn es nach den Erfindern geht. Schließlich gibt es eine große Bandbreite an gastronomischen Betrieben und denen fällt es gerade im teuren Wien schwer, bezahlbare Läden mit einer vernünftig ausgestatteten Küche zu mieten. Das Küchenproblem zumindest, dass hat sich dank Co-Working-Lösung damit gelöst.

Bildurheber: argus456 / 123RF Lizenzfreie Bilder

Ähnliche Beiträge

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.