Der Traum von einem eigenen Gastronomiebetrieb kann auf unterschiedlichste Weise ausgelebt werden. Ein Dönerladen ist nur eine der vielen Möglichkeiten. Um diesen Imbissbetrieb zu eröffnen, sind einige Vorbereitungen zu treffen.
Döner erfreut sich großer Beliebtheit bei vielen Altersgruppen. Das sind beste Voraussetzungen, um einen Dönerladen erfolgreich zu betreiben. Bevor dieser aber eröffnet werden kann, sind einige Aufgaben zu erledigen. Ein gutes Konzept, Genehmigungen und bauliche Maßnahmen sind nur ein paar Dinge, die vorab abgearbeitet werden sollten.
Erste Vorbereitungen
Bevor sich der Traum vom eigenen Dönerladen erfüllen kann, sind einige Vorbereitungen unerlässlich. Vor allem die rechtlichen Aspekte sollten genau unter die Lupe genommen werden. Eine positive Nachricht vorab: Der Betreiber eines Dönerladens muss keine besonderen gastronomischen Qualifikationen nachweisen können. Allerdings gibt es einige gesetzliche Vorgaben, die dennoch zwingend erfüllt sein müssen. Dazu gehört der Nachweis der Lebensmittelhygieneschulung bei der IHK. Diese Schulung muss von jedem Mitarbeiter besucht werden. Termine vergibt die örtliche IHK.
Außerdem ist die Erstbelehrung nach Infektionsschutzgesetz durch das Gesundheitsamt nachzuweisen. Diese Belehrung muss im 2-Jahres-Takt wiederholt werden. Natürlich sind im Küchen- und Gastraumbereich die gesetzlichen Hygienestandards zwingend einzuhalten. In der Gastronomie erfolgen regelmäßige Kontrollen.
Dönerladen: Bauliche Gegebenheiten
Ist ein passendes Objekt für den geplanten Dönerladen gefunden, sollte das Bauamt kontaktiert werden. Denn dieses muss die Räumlichkeiten in Augenschein nehmen und bestätigen, dass diese für den Betrieb eines solchen Gastronomiebetriebes geeignet sind.
Es könnte auch sein, dass eine Gaststättenkonzession nötig wird. Das hängt davon ab, ob es einen Gastraum mit Tischen und Stühlen geben soll oder nicht. Wer seine Speisen nur „to-go“ anbietet, braucht keine Konzession. Ohne Gaststättenkonzession dürfen aber nur alkoholfreie Getränke verkauft werden. Deshalb lohnt es sich, genau darüber nachzudenken, ob diese nötig ist oder nicht.
Individuelle Einrichtung
Die Einrichtung sollte vorab genau geplant werden. Es sollte ein Konzept erstellt werden, das die Individualität des Betreibers hervorhebt. Gleichzeitig ist die Einrichtung eine gute Möglichkeit, sich von seinen Mitbewerbern abzuheben.
Vor allem die Küchenausstattung sollte hochwertig und professionell sein. Wer hier spart, wird die Folgen innerhalb kürzester Zeit spüren. Dabei sollte vor allem darauf geachtet werden, dass sich alle Geräte unkompliziert reinigen lassen, um alle hygienischen Standards gut erfüllen zu können. Edelstahlflächen sind in den Gastroküchen besonders beliebt.
Die elektrischen Geräte sollten robust und qualitativ hochwertig sein. So ist eine gleichbleibend hohe Qualität bei der Zubereitung der Speisen gewährleistet.
Auch das Mobiliar sollte robust und widerstandsfähig sein. Außerdem sollte es ebenfalls leicht zu reinigen sein, damit es lange hochwertig und vor allem einladend wirkt.
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