Büro: Die zehn besten Ergonomietipps

Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist ein solcher, der perfekt auf den Menschen abgestimmt ist. Und zwar nicht auf den Menschen im Allgemeinen, sondern auf den Menschen, den einen, der an diesem Schreibtisch sitzt, und genau in diesen Bildschirm schaut. Im Sinne der Ergonomie sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer zwingend darauf achten, dass wichtige Eckpunkte Beachtug finden, die einen Arbeitsplatz vom potentiellen Gesundheitsrisiko zum angenehmen und produktiven Umfeld machen.

01 – Schon auf dem Arbeitsweg kann der moderne Arbeitnehmer seiner Gesundheit Gutes tun. Machen Sie einen Umweg um Faulheits-Fallen wie Rolltreppen, Aufzüge, unnötige Auto-, Bus- und Bahnfahrten. Füße und Fahrräder bringen genauso verlässlich, wenn nicht verlässlicher, ans Ziel. Und selbst wenn die Strecke zu weit ist: Wieso nicht mal eine Station zu früh aussteigen und die letzten 200 Meter die frische Morgenluft genießen?

02 – Alles muss sitzen. Der Stuhl, auf dem Sie Ihren halben Tag verbringen, sollte perfekt zu Ihnen passen. Die Wirbelsäule stützen, verschiedene Haltungen ermöglichen. Die Füße sollten im Sitzen genau auf dem Boden aufliegen, die Oberschenkel waagrecht oder nach unten gekippt sein. Der Rücken soll an der Lehne liegen, die Kniekkehlen noch etwas Platz zum Stuhl hin haben. Die Arme sollten locker auf der Armlehne liegen können, Zwischen Oberschenkel und Tischplatte sollte etwa eine Handbreite Platz sein. Die Arbeitshöhe der Platte ist auf Ellenbogenhöhe zu setzen. Dazu sind …

03 – viele moderne Schreibtische verstellbar in Höhe und Neigung, ansonsten kann mit Tischbeinpassstückchen oder einer Säge Abhilfe geschaffen werden.

04 – Handelt es sich dann um einen Steharbeitsplatz, sollte die Arbeitshöhe bei locker herabhängenden Oberarmen auf Ellbogenhöhe gesetzt werden. Bei langem stehen kann auch eine Fußstütze oder ein Fußring entlastend eigesetzt werden. Fakt ist auch, Büroarbeiter brauchen …

05 – Freiraum. Vor allem unter und um den Schreibtisch. In diesem Punkt ist alles in Ordnung, wenn Sie ohne Probleme mit dem Stuhl vom Tisch zurückrollen, unter dem Tisch die Beine strecken und die Beinhaltung ändern können. Auch das Aufstehen und Drehen darf keine Probleme bereiten.

06 – Beinahe jeder arbeitet heute komplett oder zumindest teilweise vor dem Bildschirm. Der Abstand vom Gesicht des Angestellten zum Bildschirm sollte, je nach Bildschirmgröße, um die 70 Zentimeter betragen. Die Oberkante der Fläche auf Augenhöhe, den Bildschirm leicht nach hinten gekippt, kann der Mitarbeiter gut arbeiten. Idealerweise sollten Bildschirme parallel zur Fensterfront und zwischen zwei Leuchten platziert sein.

07 – Beim Arbeiten mit einer Tastatur ist eine Handballenauflage von zirka fünf bis zehn Zentimetern unverzichtbar. Die Tastatur selbst sollte leicht geneigt sein, am besten werden abgewinkelte Tastaturen mit leichter Erhöhung in der Mitte verwendet.

08 – Was oft vernachlässigt wird, sind die Atem-Bedingungen. Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit trocknen Schleimhäute und Bronchien aus. Deshalb sollte diese bei 40 bis 60 Prozent liegen. Tüchtige Helfer bei dieser Mission: Großblättrige Pflanzen, Luftbefeuchter und Wasserbehälter. Die ideale Raumtemperatur für ein Büro liegt bei zirka 22 Grad Celsius.

09 – Elektrische Geräte waren früher in keinem Büro zu finden. Heute ist es ein Wunder, wenn die Pinnwand des Büros kein Kabel hat. Diese neue Belastung der Mitarbeiter wird oft unterschätzt. Möglichst geräuscharme Geräte sollten deshalb vorgezogen werden. Außerdem sollten Sie vibrierende Geräte, wie Drucker, auf separaten Tischen oder Schränken platzieren, nicht auf den Schreibtischen der Mitarbeiter. Bedenken Sie bei der Platzierung der Geräte auch die Hitze, die manche Geräte durch Ihre Lüftung oder ähnliches abgeben.

10 – Die Beleuchtung von Büroräumen sollte so wenig künstlich sein wie möglich. Nutzen Sie so viel Tageslicht, wie Sie können. Arbeitsplätze sollten gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Flimmernde und Flackernde Lampen müssen umgehend ersetzt werden. Helligkeit ist von Vorteil, blenden Sie Ihre Mitarbeiter aber nicht mit direkter Beleuchtung und Reflexionen, zum Beispiel von spiegelnden Tischen. Grundsätzlich sollten Lampen immer in Blickrichtung des Arbeitenden ausgerichtet sein. Unsere Informationen stammen aus einer AOK-Broschüre.

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