Die Trends 2018 für Hotellerie und Gastronomie

Gäste wollen nicht nur essen und nach Hause fahren, sie wollen erleben, genießen, überrascht werden. Gäste von Heute haben dank Direktbuchung über das Internet spezielle Ansprüche, hier gilt es die Chance am Schopf zu packen und den Gast da abzuholen wo er wartet. Eine Herausforderung für Hotellerie und Gastronomie.

Noch vor 10 Jahren war es für ein Restaurant eine gute Visitenkarte, leckeres Essen anzubieten. Das sprach sich in der Region herum und Stammgäste waren schnell gewonnen. Heute haben selbst Stammgäste mehr Ansprüche. Sie wollen Abwechslung, sie wollen hofiert werden, sonst suchen sie sich schnell den nächsten freien Tisch in einem anderen Restaurant.

Eine wichtige Rolle hierbei spielt das Internet. Jedes Restaurant braucht eine eigene Homepage, diese ist die Visitenkarte des Hauses. Dazu gehört ein ausgeklügeltes Angebot und das möchte natürlich ansprechend präsentiert werden. Altbackene Fotos locken da keinen mehr ins Haus. Es braucht ansprechende Texte, schicke Fotos, eine durchgeplante Speisekarte, Events und gern auch Videos, die das Ganze anschaulich machen. Und um zu wissen, was der Gast wirklich möchte und die Konkurrenz nicht bietet braucht es den sozialen Austausch und das natürlich online. Facebook, Twitter, Skype, Mail, Instagram, das Angebot an entsprechenden Plattformen ist riesig. Zumindest die wichtigsten sollten Beachtung finden. Denn der Aufwand kann sich lohnen und mehr Tischreservierungen nach sich ziehen, sobald der Gast „geködert ist“ und bei seinem Besuch nicht enttäuscht wird.

Erlebnis und Service zählen

Für Hotels gelten ähnliche Grundsätze. Auch hier braucht es Multi-Media-Präsenz, eine ansprechende Homepage und viel Blick auf das, was sich in der nahen Umgebung befindet. Der Gast von Heute reist nicht einfach so für zwei Wochen in eine Region zum Entspannen, er kommt mit einer genauer Zielsetzung. Deshalb müssen Hotels ein Alleinstellungsmerkmal finden und dem Gast bieten, was er sucht. Da hilft nur der Blick auf die Region, denn ein Erlebnis muss da sein, damit das Interesse geweckt ist. Das kann ein Freizeitpark sein, ein Musicalbesuch oder ganz individuelle Ideen wie etwa das Kühe melken auf dem nahe gelegenen Bauernhof. Gäste suchen Gesamtpakete zu fairen Preisen.

Auch Geschäftsreisende, die in vielen Regionen inzwischen den größten Teil der Übernachtungen ausmachen, suchen einen Platz um zu übernachten, aber auch einen um zu arbeiten. Sie wollen W-LAN, ein spätes Abendessen auf dem Zimmer, Konferenzräume und Shuttleservice zum Flughafen, um nur einige Ideen zu nennen. Sein Klientel kennen, es gezielt ansprechen und dabei die Konkurrenz ausstechen, das sind die Anforderungen der Zukunft um im Tourismusgewerbe weiterhin bestehen zu können.

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