Die richtige Entsorgung von Speiseresten in der Gastro

Speziell in der Gastronomie ist es wichtig, seine Essensreste möglichst klimafreundlich zu entsorgen. Das spart Kosten, schont wertvolle Ressourcen und hilft dabei, klimaneutral zu arbeiten. Inzwischen gibt es hier eine große Bandbreite an Möglichkeiten.

Kompostierung oder doch besser eine Biogasanlage nutzen? Wer holt überhaupt den Müll ab und welche Tonnen sind hier zu welchen Entsorgungskosten notwendig? Hier hat jede Region ihre ganz eigenen Regeln, Angebote und Möglichkeiten. Je nach Entscheidung für die passende Entsorgung hat dies natürlich unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt.

Biogas für jeden?

Wer sich für Biogas entscheidet, der kann damit theoretisch sämtliche Speisereste relativ umweltfreundlich entsorgen. Anaerobe Bakterien sorgen innerhalb der Anlage dafür, dass die entsorgten Nahrungsmittel gären. Organische Materialien werden dadurch zu Biogas und Dünger umgewandelt und erhalten einen neuen Nutzen. Damit schließt sich die Wertstoffkette wieder und neue Energie entsteht. Der Nachteil an diesen Anlagen ist, dass sie sehr kostspielig in der Anschaffung sind immer nur bestimmte Mengen an Speiseresten verwerten können. Hier sind die Besitzer der Anlagen also eingeschränkt.

Welche Vorteile und Nachteile hat Kompostierung?

Günstiger und flexibler ist die Kompostierung. Hier entsteht in einem kontrollierten Prozess wertvoller Kompost auf der Grundlage vorher entsorgter Speisereste. Der fertige Kompost dient als Dünger und kommt zurück aufs Feld. Auch hierbei entsteht ein geschlossener Verwertungskreislauf. Grundsätzlich gilt die Kompostierung als umweltfreundlich und günstig. Der Prozess erfordert allerdings Platz und Zeit, denn die Zersetzung kann dauern und nicht alle Lebensmittel eigenen sich gleichermaßen für den Kompost. Am besten sind Obst-und Gemüsereste. Wer andere Lebensmittel kompostieren mag, der braucht umempfindliche Geruchsnerven und muss sich einen Schutz gegen Ratten überlegen, die davon fast magisch angezogen werden. Alternativ zum eigenen Kompost würde sich die braune Tonne anbieten, dann kompostiert jemand anderes für einen. Hier gibt es aber auch klare Vorgaben darüber was dort hineindarf. Der Rest wandert weiter in den Restmüll.

Bildurheber: NewAfrica

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert