Die „Neue Gemütlichkeit“ 2014: Trendwatch für Hoteliers

Eine der größten Einrichtungsmessen der Welt präsentiert ganz neue, sehr auffällige Trends im Bereich der Inneneinrichtung. Individualismus und Auffälligkeit sind die neuen Maximen, die die moderne Einrichtung kennzeichnen.

Purismus, Kubismus, große weiße Flächen und klare Linien bestimmten bisher das Bild einer futuristischen und modernen Einrichtung. Die IMM Cologne stellt nun die Einrichtungstrends des neuen Jahres vor. Laut der internationalen Einrichtungsmesse wird es 2014 bunt. Und vor allem gemütlich.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Die Trends im jungen Jahr tendieren sehr zur Weichheit. Möbel werden wieder richtig bequem. Lümmeln und Kuscheln zwischen vielen Kissen sind eindeutig im Trend. Vor allem das Boxspringbett, das bereits von Amerika aus in die Welt wandert, feiert steigenden Erfolg. In Deutschland ist das super-komfortable, sehr hoch gesetzte Bett noch nicht wirklich angekommen, einige Hotels haben aber schon Gefallen am großen Schlafkomfort der Betten gefunden.

Charakter durch Farbigkeit

Die größte Möbelmesse weltweit setzt auch Impulse, was die Farbgebung des Mode-Interieurs angeht. Spielraum für persönlichen Geschmack. Kreativität, Individualismus und Persönlichkeit dominieren den in den letzten Jahren immer schlichter gewordenen Einrichtungsmarkt.

Ein kunterbunter Stilmix aus früheren Jahrzehnten lässt die Fünfziger, Sechziger und Siebziger im Retro-Chic auferstehen. Auffällig mit knalligen Farben. Vor allem Rottöne erkämpfen sich ihren Platz im Einrichtungsbild. Für diejenigen, die es etwas dezenter mögen, haben dieses Jahr “Ice-Cream-Colors” als Trendfarben die Nase vorne: Pastellenes Gelb, Rosa und Babyblau.

Was bedeutet das für die Gastbranche: Trends aus dem privatem Wohnen schlagen sich früher oder später auch bis in die Hotels durch. Daher lohnt es sich für Hoteliers auf jeden Fall die aktuellen Trends im Auge zu behalten. Der Gast soll sich schließlich wohlfühlen.

Unser Tipp: Sehen Sie es wie die klassich dichotomische Strategie aus der Betriebswirtschaftslehre: Es wird immer zwei sinnvolle Varianten geben Märkte zu bedienen. Einerseits den Quatitätsführer, der sich in erster Linie über den Preis definiert. Andererseits den Qualitätsführer, der seine Leitidee in der Nische, beziehungsweise dem Besonderen sieht. Gerade für kleinere Häuser gibt es langfristig nur die Qualitätsführerschaft – sprich hier “Gemütlichkeit” – da der Preiskampf gegen die großen Ketten nicht gewonnen werden kann.

 

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