Die genossenschaftliche Bar – ein etwas anderes Geschäftsmodell

Vor allem in der Gastronomie sind oft besonders kreative und innovative Geschäftsideen der Schlüssel zum Erfolg. Mit einer genossenschaftlichen Bar soll in Köln zukünftig echte Demokratie gelebt werden.

Gemeinsam an einem Strang ziehen – was sich sehr sozialistisch anhört, ist ein Konzept, das sich tatsächlich schon einige Male bewährt hat, wenn auch auf etwas andere Weise. In Köln soll eine Bar entstehen, an der viele Menschen gemeinsam beteiligt sind.

Gelebte Demokratie als Geschäftsidee

Zwei junge Männer aus Köln haben die Vision von einer gelebten Demokratie. Sie wollen mit einer genossenschaftlichen Bar durchstarten, in der alle Beteiligten gleich stark mitbestimmen dürfen. Jan Buckenmayer und Kai Berthold wollen mit ihrem Projekt zeigen, dass es möglich ist, gemeinsam zu planen, zu gestalten und zu wirtschaften. Damit weichen sie von den üblichen Konzepten der Gastronomiebetriebe ab. Es gibt nicht den einen Chef, sondern viele Beteiligte (Genossen), die alle dasselbe Mitspracherecht haben.

Wer sich an diesem Projekt beteiligen möchte, ist mit einer Einlage ab 250 Euro dabei. Er hat das Recht, sämtliche Entscheidungen mit zu treffen und gleichzeitig auch seine Ideen einzubringen. Allerdings haftet er auch mit seiner Einlage bei eventuellem Misserfolg. Sogar über den Standort soll gemeinsam entschieden werden.

Genossenschaftslokale aus den ländlichen Regionen bekannt

Dass das Genossenschaftsprinzip funktionieren kann, haben zahlreiche Genossenschaftslokale im ländlichen Raum bereits bewiesen. Allerdings war die Grundidee hier eine andere. Bei dieser Art von Genossenschaftslokalen ging es vor allem darum, die Betriebe, die kurz vor dem Ruin standen, mit Hilfe von Genossenschaftsbeteiligungen zu retten. Wie viele derartige Sanierungen von Gastronomiebetrieben es tatsächlich gibt, ist nicht bekannt. Bislang gibt es noch keine Statistik dazu.

Dass das Genossenschaftsprinzip funktionieren kann, haben zahlreiche Genossenschaftslokale im ländlichen Raum bereits bewiesen. Allerdings war die Grundidee hier eine andere. Bei dieser Art von Genossenschaftslokalen ging es vor allem darum, die Betriebe, die kurz vor dem Ruin standen, mit Hilfe von Genossenschaftsbeteiligungen zu retten. Wie viele derartige Sanierungen von Gastronomiebetrieben es tatsächlich gibt, ist nicht bekannt. Bislang gibt es noch keine Statistik dazu.

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