Die Gästezeitung- praktisches Werbemittel oder altertümliches Überbleibsel längst vergangener Zeiten?

In vielen Hotels liegt sie noch immer wie selbstverständlich auf dem Frühstückstisch für den Gast bereit, die Gästezeitung. Und die hat es in sich, Eigenwerbung für das Hotel, Angebote aus der Umgebung und die aktuellen Neuigkeiten. Bei vielen Gäste scheint das Interesse allerdings erloschen zu sein, sie nutzen längst digitale Medien auf der Suche nach den aktuellsten Informationen. Lohnt sich da der Aufwand einer Zeitung eigentlich noch?

Eine Gästezeitung enthält üblicherweise Informationen zum Hotel, den Serviceangeboten, den Terminen aus der Region und sonstige Informationen, die nach Meinung der Verfasser für den Gast interessant sein könnten. Doch das ist immer seltener der Fall, denn viele Gäste schauen lieber in ihr Smartphone und informieren sich dort über all das, was sie eben aktuell wissen möchten. Da stellt sich die Frage, soll so eine Zeitung bleiben oder kann sie weg? Die Antwort darauf lässt sich nicht einfach in einem Wort umschreiben. Hier spielen nämlich viele Kriterien eine Rolle, anhand derer sich über die Aktualität und Vielseitigkeit der Gästezeitung entscheiden lässt. Marketingexperten haben die wichtigsten Dreh- und Angelpunkte einmal näher in Form eines Fragenkatalogs zusammengefasst:

  • Wie lang ist die Gästezeitung, genügt vielleicht schon eine Seite oder muss es gleich ein ganzes Heft sein?
  • Wie oft erscheint eine neue Ausgabe?
  • Welchen Mehrwert bietet das Heft für den Gast?
  • Wie gut ist der Service dahinter?
  • Enthält die Gästezeitung wirklich spannende Informationen und Geschichten aus der Region?
  • Wie gut repräsentiert der Inhalt das eigene Hotel?
  • Gibt es zusätzliche Gimmicks in Form von Gutscheinen, Angeboten und ähnlichem für den Gast?
  • Ist das Heft womöglich auch personalisierbar und stellt damit einen persönlichen Bezug zum Gast her?
  • Wie lässt sich das Blatt durch Fremdanzeigen refinanzieren und wird so nicht zum wirtschaftlichen Eigenläufer?

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