Die Fundamente der Hotel-Positionierung

Wie Sie sich klar und wirksam vom Wettbewerb abheben und damit mehr und bessere Gäste gewinnen.

Ein Hotel erfolgreich zu machen, das gelingt nicht über nacht. Es ist vielmehr ein Prozess, den es genau zu analysieren und zu planen gilt. Die wichtigsten Säulen einer geglückten Hotel-Positionierung deshalb jetzt für Sie im Überblick.

Oft passiert es in der Hotelbranche, dass ehemals gut laufende Häuser plötzlich rote Zahlen schreiben, dass der Umsatz einbricht ohne offensichtlichen Grund. Auch bei neu eröffneten Häusern kann der Start schwierig sein und das hat meist einen entscheidenden Grund: Es fehlt eine konkrete Positionierung des eigenen Betriebs. Dazu gilt es zunächst zu überlegen, was das eigene Haus ausmachen soll, welche Art von Gästen überhaupt erwünscht sind. Ist es ein modernes Haus für Businessreisende, eine gemütliche Oase für Erholungssuchende oder vielleicht ein besonders familienfreundlicher Betrieb? Um die Zielgruppe entsprechend einzugrenzen und dann gezielt anzusprechen nutzen wir eine Zielgruppenanalyse. Hierzu lohnt es sich, die Daten der ehemaligen Gäste zu sammeln und den Betrieb genau ins Auge zu nehmen um zu schauen, wer sich hier am wohlsten fühlen würde.

Den eigenen Verkaufsvorteil sinnvoll nutzen

Steht die Zielgruppe fest heißt es, Ihr Hotel nach deren Ansprüchen und Wünschen auszurichten. Das beginnt bei der Lobby und endet in der Zimmerausstattung, aber auch Sonderwünsche wie längeres Frühstück, ein kostenloser Shuttleservice, eigene Konferenzträume oder eine nette Kinderbetreuung können wertvolle Angebote sein, die es bei der Konkurrenz nicht gibt. Es gilt also, das Hotel mit einem oder mehreren Alleinstellungsmerkmalen auszustatten, die Gäste locken können. Da ist Kreativität und genaue Kenntnis der Zielgruppe gefragt, damit das Angebot am Ende auch wirklich anspricht. Ist das Alleinstellungsmerkmal im Hotel selbst nicht zu finden, können es auch Events der näheren Umgebung sein, zum Beispiel touristische Attraktionen, ein Weinkeller, eine Salzgrotte oder ein Theater. Steht der event fest und wird Teil des Angebots, ist gleichzeitig noch etwas gefunden: Der USP. Die Abkürzung steht für Unique selling proposition, den eigenen einzigartigen Verkaufsvorteil. Nur wenn Sie den haben und gezielt für sich nutzen hat Ihre Zielgruppe auch einen entscheidenden Grund zu Ihnen zu kommen. Ihr Wettbewerbsvorteil ist damit gesichert.

Bildurheber: 123RF Standard-Bild / yacobchuk

Ähnliche Beiträge

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.