Der Stellenwert von Biergärten in der deutschen Gastronomie-Landschaft

Biergärten sorgen vor allem in den wärmeren Monaten des Jahres für willkommene Abwechslung. Vor allem im süddeutschen Raum sind sie als Orte geselligen Beisammenseins beliebt. Inzwischen gibt es sie deutschlandweit und werden stark frequentiert.

Nach der Arbeit ein kühles Getränk im Freien zu genießen, ist zu einem echten Trend geworden. Im Biergarten treffen sich Kollegen und Freunde, um in geselliger Runde vom Alltag abzuschalten.

Biergärten als echtes Kulturgut

Schon im 19. Jahrhundert gab es in Bayern Biergärten, in denen die Menschen beim kühlen Bier zusammensaßen und pft auch von Musik begleitet wurden. Corona hat den Biergärten in diesem Sommer zu einer noch größeren Popularität verholfen. Nach vielen Wochen, in denen Einschränkungen das Sozialleben hierzulande prägten, wollen die Menschen wieder vermehrt draußen sein und Freunde treffen. Viele Urlaubsreisen fielen der Pandemie zum Opfer.

Die Gastronomie litt und leidet besonders stark unter den geltenden Bestimmungen. Umso wichtiger ist nun die Möglichkeit, Bewirtungsplätze ins Freie zu verlagern. So entstanden in den vergangenen Wochen zahlreiche neue gastronomische Außenflächen, die blitzschnell zu stark frequentierten Biergärten wurden. Auf diese Weise ließen sich zumindest einige durch die Abstandsregeln weggefallene Sitzplätze kompensieren.

Gastronomen haben bei der Gestaltung ihrer Biergärten viel Kreativität bewiesen. Abgrenzungen mit schön bepflanzten Blumenkübeln oder ansprechend gestalteten Paletten schirmen die Biergärten vom übrigen Treiben auf den Straßen ab. Wo es früher tatsächlich nur Bier gab, gehört heute auch ein kleines Speisenangebot zum Biergarten. Schade nur, dass ein Besuch der Biergärten unweigerlich mit der aktuellen Wetterlage verbunden ist. Sobald es wieder kalt und unangenehm wird, müssen Gastronomen erneut auf diese willkommene Einnahmequelle verzichten. Dann müssen neue Ideen her.

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