Der Sinnersche Kreis der Reinigung sorgt für optimale Arbeitsabläufe

Bei der industriellen Reinigung durchlaufen sämtliche Abläufe einen Kreislauf. Diesen nennen Fachleute Sinnerscher Kreis. Er benennt nicht nur verschiedene Abläufe, er unterstreicht auch die Notwendigkeit, dass alle Phasen nahtlos ineinander gehen.

Wer effizient reinigen und am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis erhalten möchte, der nutzt einen Plan, der sich genauestens kalkulieren lässt. In der Regel heißt dieser Plan, der Sinnersche Kreis. Benannt ist er nach Herbert Sinner, einem Tensidenchemiker bei Henkel. Um den Kreis zu formen, braucht es vier Faktoren. Die Zeit innerhalb der die Reinigung stattfinden soll, die Mechanik, die zur Reinigung angewendet wird, die Chemie, die neben dem Wasser die Reinigungswirkung entfaltet und schließlich auch die Temperatur unter der gereinigt wird. Bei starker Verschmutzung kann es notwendig sein, hohe Temperaturen anzuwenden, um ein wirklich tadelloses Ergebnis zu erzielen. Wieder andere Teile sind sehr sensibel und benötigen möglichst kaltes Wasser. Die Temperatur des Wasser wiederum hat Einfluß auf die Verwendung möglicher chemischer Reinigungsmittel. Nicht alle lösen sich bei geringen Temperaturen auf. Auch hier gilt es den Kreislauf zu beachten und eine optimale Lösung auszukundschaften.

Ein perfektes Ergebnis erreichen

Grundsätzlich geht es bei der Anwendung oder Berücksichtigung des Sinnerschen Kreises nicht allein darum, dass alle Prozesse möglichst gleichmäßig stattfinden, sondern vielmehr darum eine Balance zu finden zwischen der Effizienz der einzelnen Schritte zueinander. So kann es mal von Nöten sein, mehr Zeit in die Mechanik zu stecken und mal geht es mehr darum, ausreichend Reinigungsmittel anzuwenden. Je nach Einsatzbereich heißt es dann, die einzelnen Parameter abzuwägen, auszuloten und die optimale Lösung zu finden. Das macht die industrielle Reinigung in den unterschiedlichsten Sparten, von Waschmaschinennutzung bis hin zur gewerblichen Reinigung überschaubar, planbar und somit nahtloser einsetzbar. Das Ergebnis muss schließlich überzeugen, um Qualitätssicherung zu betreiben.

Bildurheber: maglara

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