Der perfekte Tisch will geplant sein

Das richtige Vorausplanen ist wichtig für die ökonomische und ästhetische Einrichtung eines Gastronomiebetriebs. Auch für die Ergonomie der Gäste, und damit ihren Komfort, lässt sich einiges tun. Die richtigen Maße der Einrichtung und gutes Material sind der Schlüssel.

Die Ergonomie eines Tisches wird gerne unterschätzt. Aber im Unterbewusstsein trägt sie eine wichtige Rolle: denn haben es die Gäste bequem, bleiben sie automatisch länger sitzen. Wer an einem Stehtisch verweilt oder sich zu einem sehr niedrigen Couchtisch strecken muss, trinkt seinen Kaffee und verschwindet wieder recht schnell. Wenn auch nur unterbewusst. Hier einige essentielle Tipps, was die richtigen Maße angeht, wenn Sie zum Tischkauf gehen.

Schritt 1: Maß nehmen

Messen Sie den zu nutzenden Raum ganz genau aus. Beachten Sie dabei nicht nur die Bodenfläche. Sondern auch eine sinnvolle Platzierung aufgrund von Fenstern, Türen und deren inneren Abmaßen, Dachschrägen, Säulen und Durch- und Zugangswegen für das Personal.

Schritt 2: Die Höhe

Die richtige Tischhöhe ist stark von der Körpergröße des Gäste abhängig. Hier empfehlen wir: Nehmen Sie die durchschnittliche Größe Ihrer Gäste. Die kann variieren, je nachdem, ob Ihr Standardklientel aus Männern oder Frauen, Kindern oder alten Menschen besteht. Je nachdem sollte eine Tischhöhe zum Essen zwischen 73 und 80 Zentimetern liegen.

Natürlich muss die Höhe auch an die vorhandenen Sitzgelegenheiten angepasst werden. Der Standard ist hier circa 30 Zentimeter über der Sitzhöhe. Sie sollten außerdem darauf Acht geben, dass eventuelle Armlehnen unter den Tisch passen.

Schritt 3: Tischtiefe

Ein zu kleiner Tisch lässt ein Gefühl vor Einengung entstehen und lässt das Risiko von Unfällen steigen. Eine zu große Tischplatte macht Gespräche in normaler Lautstärke schwierig und raubt Platz. Also was tun?

Grundsätzlich ist der Radius, den eine Person im Sitzen ohne Mühe erreichen kann, bei circa 40 Zentimetern. So viel Raum sollten Sie für jeden Sitzplatz einplanen, damit keine Probleme mit Ellenbogen und ungemütlichen Sitzhaltungen entstehen. Rechnen Sie auf dem Tisch, abgesehen von Glas, Besteck, Teller, noch eine Fläche für Sonstiges ein: Speisekarte, Blumen, Kerzen, Schalen brauchen meist um die 20 Zentimeter um den 40-cm-Radius des Essensraumes Platz.

Schritt 4: Die Länge

Die Breite, die jeder Gast also braucht, ist also bei 60-70cm anzusiedeln. Beachten Sie aber, dass auch breite Tischbeine da oft wortwörtlich im Wege stehen können. Auch, wie weit die Tischplatte über die Beine hinausragt, sollte dabei ins Gewicht fallen. Eine praktische Sonderfunktion ergibt sich mit Tischen, die Ansteckplatten beinhalten. Das macht flexibel.

Schritt 5: Das Material

Holz, Kunststoff, Metall, Glas. Es gibt unzählige Oberflächen, die Objektausstatter heute für die Gastronomie anbieten. Was das Material angeht, sollten Sie natürlich den Einrichtungsstil, das Image, das Sie transportieren wollen, berücksichtigen. Außerdem bieten verschiedene Materialien ganz unterschiedliche Vorteile und Nachteile, was Pflege, Lagerung und Reinigung angeht. Hier sollten Sie sich eingehend beim Händler informieren. Dieser kann anhand Ihrer individuellen Anforderungen das richtige Material für Sie finden.

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