DaVinci Kitchen plant die Zukunft der Gastronomie

Wenn es nach dem Start-Up DaVinci Kitchen geht, dann stehen künftig keine Köche mehr hinter dem Herd, sondern Roboter, die ihre Aufgaben nicht nur übernehmen, sie in Ausführung und Präzision sogar übertreffen. Wie das gehen soll, dazu jetzt mehr.

In Leipzig haben Ibrahim Elfaramawy und Vick Manuel im letzten Jahr nicht nur an einer Idee getüftelt, sie haben an ihr gefeilt, gebaut, haben sie erprobt und perfektioniert. Beide stammen aus der Food Robotic Branche und was läge da näher als einen Roboter zu entwickeln der kochen kann? Und wie er kochen kann, auf Sterneniveau! Jedes Gericht soll dabei aus frischen Zutaten bestehen und in gerade einmal drei Minuten servierfertig sein. Das würde Gäste sicher freuen, denn damit braucht ein gesundes Gericht weit weniger Zeit als der Burger der großen bekannten Fastfood-Ketten. Doch wie geht das und was bedeutet das für die Zukunft der Gastronomie?

Personal bald überflüssig?

Das Unternehmen DaVinci Kitchen wurde auf Kosten von Investor Apetito gegründet und hat sich auch das Zukunftsforschungsinstitut 2bAHEAD mit ins Boot geholt. Ehrgeiziges Ziel ist es einen Roboter zu entwickeln, der auf nur 5 Quadratmetern Platz alles auf einmal schafft: Kochen, Anrichten und Abspülen. Das würde in einigen Bereichen das Personal hinter dem Herd überflüssig machen und viel Zeit und Geld einsparen. Das Personal wäre dann nicht arbeitslos, denn die Ideen hinter den Gerichten und das gesamte Know-How liefern Sterneköche selbst. Dazu muss natürlich erst eruiert werden, welche Gerichte den Gästen denn besonders gut schmecken und wie sich diese auf dem Herd überhaupt umsetzen lassen. Das geballte Wissen muss dann in die Software des Roboters eingespielt und von ihm erprobt werden. Bis der eifrige Nachwuchskoch aus dem Labor also an die Arbeit gehen kann braucht es noch viel Zeit, Planung und Auslotung des perfekten Zusammenspiels von Software und Hardware.

Bildurheber: besjunior / 123RF Standard-Bild

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